Fink über mögliches ÖFB-Teamchef-Engagement: “Wir haben gute Gespräche geführt”

via Sky Sport Austria

Thorsten Fink war am Montagabend in der Sendung “Dein Verein” – FK Austria Wien bei Moderator Michael Ganhör und Sky-Experte Alfred Tatar live zugeschaltet. Ein Thema war u.a., wie konkret es damals wirklich war, dass er österreichischer Teamchef werden hätte sollen.

Thorsten Fink arbeitete von Juli 2015 bis Februar 2018 sehr erfolgreich beim FK Austria Wien. Mit den Violetten holte er die Vizemeisterschaft und einmal den dritten Platz in der Tipico Bundesliga. Außerdem gelang den “Veilchen” mit Trainer Fink auch zweimal der Sprung in die Gruppenphase der Europa League.

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Als 2017 der Teamchef-Posten beim ÖFB frei wurde, galt Thorsten Fink als ein möglicher Nachfolger von Marcel Koller. „Es wurden ja Gespräche geführt, daher war ich anscheinend ja unter den Top 3. Wir haben gute Gespräche geführt, aber man hat sich dann anders entschieden, was ja auch okay ist”, sagte der Deutsche.

“Für mich wäre es vielleicht sowieso zu früh für einen Teamchef gewesen”

Franco Foda folgte schließlich auf Marcel Koller. Thorsten Fink übersiedelte zu den Grashoppers Zürich. “Für mich wäre es vielleicht sowieso zu früh für einen Teamchef gewesen, weil ich muss die tägliche Arbeit auf dem Platz und mit den Spielern haben und jeden Tag den Rasen spüren“, meinte Fink, der derzeit keinen Verein trainiert.

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“Die lassen dich dann schon links liegen”

Zuletzt war Thorsten Fink beim japanischen Klub Vissel Kobe als Coach tätig. Ende September endete das Engagement in Japan. Bei Vissel Kobe trainierte der Ex-Austria-Trainer u.a. Stars wie Lukas Podolski, David Villa und Andres Iniesta. „Es war sehr, sehr interessant und durch die zwei Titel auch sehr erfolgreich. Ich habe natürlich mit Top-Spielern wie Andres Iniesta, David Villa, Lukas Podolski arbeiten können. Es war nochmals was anderes, denn solche Spieler sehen genau, wenn der Trainer Unsinn erzählt oder wenn er taktisch oder menschlich nicht top ist. Die lassen dich dann schon links liegen”, sagte Fink.

Bild: GEPA