FIS-Präsident Ospelt will „Fehlentscheidungen korrigieren“

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Der neue Präsident Alexander Ospelt hat kurz vor dem Start der Weltcup-Saison einen weiteren Einblick in die finanzielle Schieflage des Ski- und Snowboard-Weltverbandes gegeben.

„Wenn wir so weitermachen würden, läge das strukturelle Defizit bei 20 Millionen Franken pro Jahr“, sagte der neue FIS-Boss der „Süddeutschen Zeitung“. Umgerechnet wären das knapp 22 Millionen Euro. Ospelt will „Fehlentscheidungen korrigieren“ und beim IOC „vorfühlen“.

Ospelt ist seit Juni FIS-Präsident, der Liechtensteiner setzte sich gegen seinen umstrittenen Vorgänger Johan Eliasch durch. Das Eigenkapital der FIS soll sich zwischen 2021 und 2025 fast halbiert haben. „Es ist schon so, dass in der Vergangenheit strategische Fehlentscheidungen getroffen worden sind“, sagte Ospelt. „Die müssen jetzt korrigiert werden.“ Man habe bereits Kosten eingespart, beispielsweise im Personalbereich.

Zudem sollen neue Partner gewonnen werden, wie der 58-Jährige berichtete. Auch beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) habe er „vorgefühlt“. Was die Ausschüttung an die FIS betrifft, sehe er „noch Spielraum“, so Ospelt weiter. „Die wirklich unpopuläre Maßnahme wäre es, wenn wir die Ausschüttungen an die Nationalverbände angreifen würden. Das haben wir in diesem Jahr nicht getan“, erklärte der Rechtsanwalt.

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