„Flankenspiel war eine Katastrophe“ – Wie Barisic Trimmel zum „Flankengott“ machte

Christopher Trimmel gilt als echter Flanken-Spezialist in der Deutschen Bundesliga, doch das war nicht immer so. Im Podcast „kicker meets DAZN“ erklärt der Kapitän von Union Berlin, wie er zum „Flankengott“ wurde.

Er hat es schon wieder getan: Am Wochenende leitete Christopher Trimmel mit zwei präzisen Eckbällen den Sieg zum Jahresauftakt gegen die TSG Hoffenheim ein. Die Gegner fürchten seine gefährlichen Flanken, als junger Spieler prophezeite der ÖFB-Teamspieler aber eine Schwäche bei Flanken.

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„Ich habe im Sturm begonnen, bin dann ins Mittelfeld und später dann zum Abwehrspieler geworden. Als ich dann auf der Außenbahn war, war das Flankenspiel eine Katastrophe“, verrät Trimmel. Dass er die mittlerweile so gefährlich zu seinen Mitspielern bringt, habe mehrere Gründe.

Ein großer Förderer des jetzt 35-Jährigen war Zoran Barisic, der als damaliger Co-Trainer bei Rapid Wien Trimmel unermüdlich zum Flankentraining zwang: „Er hat zu mir gesagt: ‚Nach jedem Training knall ich dir zehn Bälle raus – erster Kontakt, Flanke auf einen Stürmer‘. Ich habe das durchgezogen eine Saison und dann merkst du auch, wie viel besser du wirst“.
Wenn Christopher Trimmel eine Flanke schlägt, wird es im Sechzehner gefährlich. Bild: Imago
Trimmel hat aber auch selbst an seiner Technik gearbeitet. „Ich bin ehrlich: der erste Kontakt ist extrem wichtig beim Flankenspiel. Wenn der schlecht ist, ist die Flanke meistens auch nicht so gut. Der erste Kontakt muss perfekt sein: Der Ball muss vor dir liegen, du brauchst eine perfekte Stellung zum Ball“.
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Das Geheimnis seiner gefährichen Flanken? „Ich konzentriere mich nur auf den Ball“. „Wo muss er hin? Erster Pfosten, zweiter Pfosten? Dann muss der Ball nur dort hinkommen – der Rest liegt bei meinen Mitspielern. Die müssen sich durchsetzen, ein gutes Timing haben und dann machen sie das Tor.“

Bild: GEPA