Flock mit NIKI-Trophäe im Koffer zum WM-Eiskanaltraining

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Dieses Übergepäck nimmt Janine Flock gerne mit: Mit dem NIKI für die Auszeichnung als Österreichs Sportlerin des Jahres im Koffer ist die Skeleton-Olympiasiegerin am Freitag nach Norwegen zum Training gereist. In Lillehammer finden im Februar 2027 die Weltmeisterschaften statt, ein WM-Goldmedaillengewinn gelang der vielfachen Europameisterin bisher noch nicht. Für Samstag ist das erste Eistraining angesetzt, sie werde am Schlitten die Trophäe nachfeiern, meinte die Tirolerin.

Ja, der WM-Titel fehle noch in der Sammlung, sagte die 37-Jährige. „Aber es ist mehr das Gefühl, das ich im letzten Jahr verinnerlichen habe können. Dass ich in meiner Persönlichkeitsentwicklung noch einmal einen Schritt gemacht habe. Was ich da gelernt habe, das würde ich gern noch einmal in einem Wettkampf bringen. Das ist der Antrieb und die Lust. Darauf freue ich mich“, präzisierte Flock, dass es ihr um mehr geht als die pure Goldmedaille.

In der Sommervorbereitung habe sie ein paar Anpassungen gemacht, eine kleine Verletzung sei wieder gut. „Wir sind auf Plan, sind auf Schiene. Ich werde den einen oder anderen Aufbauwettkampf nützen müssen, damit ich wirklich ganz gut in Form bin. Die erste Aufregung wird sich nächste Woche wahrscheinlich legen, wenn man die anderen Athleten antrifft und sich einmal grob einschätzen kann“, sagte Flock.

„Würdigt meinen Weg und meine Sportart“

„Unbeschreiblich! Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es mich emotional so aufwirbelt“, beschrieb sie das Gefühl, als sie bei der Lotterien-Sporthilfe-Gala den NIKI überreicht bekam. „Es ist so eine coole Wertschätzung.“ Es sei in Österreich im Sport die schönste Auszeichnung, die man öffentlich gewinnen könne. „Für Olympia-Gold hatte ich alles in Händen, hier hat man nichts in der Hand. Das würdigt nicht nur meinen Weg, sondern auch meine Sportart.“ Gewählt haben Österreichs Sportjournalistinnen und Sportjournalisten.

Ihr großer Erfolg soll auch dem Sport nochmals einen zusätzlichen Schwung bringen. „Der Sport ist wirklich cool. Man muss sich einfach trauen. Wenn ich mich an meine erste Skeletonfahrt erinnere, da habe ich sehr, sehr mutig sein müssen. Es hat einige Anläufe gebraucht, dass ich das wirklich durchgezogen habe. Schlussendlich war es die Neugier.“ Von den Nachwuchsfahrerinnen wünscht sie sich, dass diese ebenso neugierig an die Sache herangehen.

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