KLAGENFURT,AUSTRIA,06.SEP.20 - SOCCER - UEFA Nations League, OEFB international match, Austria vs Romania, preview, training Team AUT. Image shows head coach Franco Foda (AUT). Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

Foda erwartet Steigerung gegen Nordirland: “Wir müssen besser spielen”

via Sky Sport Austria

Für Österreichs Fußball-Nationalmannschaft fällt am Sonntag (20.45 Uhr) der Startschuss zur entscheidenden Phase in der Nations League. Mit einem Sieg im Wiener Happel-Stadion über Schlusslicht Nordirland würde der ÖFB-Auswahl im abschließenden Spiel der Gruppe 1 in Liga B am Mittwoch wieder im Prater gegen Norwegen ein Punkt zu Endrang eins reichen.

Die Entscheidung um die Spitzenposition wird auf jeden Fall erst im Duell mit den punktegleichen Skandinaviern fallen, die am Sonntag in Rumänien antreten. Österreich könnte es selbst bei einer Niederlage gegen Nordirland noch aus eigener Kraft auf Platz eins schaffen, müsste dann aber gegen Norwegen wohl gewinnen. Mit derartigen Szenarien beschäftigt sich Teamchef Franco Foda aber erst gar nicht. “Wir wollen unbedingt gewinnen, weil wir einfach mit einem guten Gefühl ins letzte Spiel gehen wollen”, erklärte der Deutsche.

ÖFB-Team gegen Nordirland zuletzt mit vier Siegen in Folge

Ein Erfolg über die Nummer 41 der FIFA-Weltrangliste – Österreich ist 25. – wäre der fünfte ÖFB-Länderspiel-Sieg in Folge und gleichzeitig der fünfte en suite gegen Nordirland. Zuletzt setzten sich David Alaba und Co. vor einem Monat in Belfast mit 1:0 durch. Unter Foda wurden die Nordiren in den vergangenen zwei Jahren dreimal mit einem Tor Unterschied bezwungen. “Obwohl wir immer verdient gewonnen haben, waren die Partien vom Resultat her immer eng”, meinte der 54-Jährige.

Auch für Sonntag sei gegen den bei nur einem Punkt haltenden Tabellenletzten ein enges Match zu erwarten. “Die Nordiren sind eine sehr kampfstarke Mannschaft, sie agieren oft mit langen Bällen. Da müssen wir entgegenhalten. Kleine Details werden entscheidend sein.”

Möglicherweise spielt auch eine Rolle, dass die Nordiren am Donnerstag mit dem Heim-1:2 nach Verlängerung im EM-Play-off gegen die Slowakei einen schweren Schlag hinnehmen mussten. “Aber sie hatten auch im Oktober einen Tag weniger Pause als wir und davor en wichtiges Spiel (Anm.: EM-Play-off-Semifinale), und dann hat man gesehen, dass sie bis zum Schluss die Substanz hatten, das Spiel drehen zu können. Wir sollten uns nicht damit beschäftigen, dass der Gegner müde sein könnte”, betonte Foda.

Sabitzer: “Wir sind Puppen, die ausführen müssen”

Österreichs Generalprobe gelang am Mittwoch zwar ergebnistechnisch, die Leistung beim 3:0 in Luxemburg war jedoch nicht wirklich zufriedenstellend. “Wir müssen besser spielen als in der ersten Hälfte, aber das werden wir auch. Es werden einige frische Spieler dazukommen”, erklärte Foda.

Im Gegensatz zur Partie im Großherzogtum kann Foda wieder auf Alaba, Marcel Sabitzer, Stefan Lainer, Xaver Schlager, Andreas Ulmer und Cican Stankovic zurückgreifen. Weiterhin offen ist die Situation bei Hoffenheim-Profi Christoph Baumgartner, der sich wegen zahlreicher Corona-Fälle bei seinem Club derzeit in Quarantäne befindet. Dafür könnte Marko Arnautovic sein erstes Länderspiel seit dem 2:1 gegen Nordmazedonien am 16. November des Vorjahres absolvieren.

Foda über EM-Gegner Nordmazedonien: “Wir kennen sie gut”

Der China-Legionär wird am Samstag in Wien erwartet und soll sich bald nach seiner Landung dem vorgeschriebenen PCR-Test unterziehen. Selbst wenn es sich für den 31-Jährigen mit dem Abschlusstraining am Samstagabend nicht mehr ausgeht, ist er für das Nordirland-Match dennoch ein Thema. “Er kennt unsere Abläufe, auch wenn er länger nicht dabei war. Er ist ein Instinkt-Fußballer und kann ein Spiel mit einer Aktion entscheiden, das muss man als Trainer berücksichtigen”, erklärte Foda.

Neben dem Einsatz von Arnautovic ist auch noch offen, wer diesmal als Einser-Goalie fungiert. Stankovic und Alexander Schlager sind bei ihren Clubs im Gegensatz zu Pavao Pervan Stammkräfte, allerdings setzte Foda zuletzt viermal in Folge auf den Wolfsburg-Profi. “Pervan hat auch gegen Luxemburg gespielt, weil er in den drei Spielen davor sehr souverän gewirkt hat. Wer am Sonntag spielt, werden wir am Samstag entscheiden”, erzählte der ÖFB-Coach.

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(APA)

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