Foda: „Sie haben den Trainer nicht wegen Misserfolg gewechselt“

Die glänzende Grazer Bundesligasaison bekam zuletzt bei der 1:2-Niederlage beim LASK den ersten Kratzer. Die Spieler waren danach hart mit sich selbst ins Gericht gegangen. „Es ist gut, wenn die Spieler selbstkritisch sind, aber man muss dann auch wieder positiv nach vorne schauen“, sagte Trainer Franco Foda am Freitag. „Auf der anderen Seite war es so, dass wir vor allem in der zweiten Hälfte besser waren. Aber im Fußball gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft.“

Nach dem Trainerwechsel erwartet Foda bei der Admira keine großen Umstellungen. „Sie haben den Trainer nicht wegen Misserfolg gewechselt. Baumeister kennt den Verein, er kennt die Spieler. Ich gehe davon aus, dass sich dort nicht so viel verändern wird.“

Rechtsverteidiger Fabian Koch warnte seinerseits vorm Umschaltspiel der Niederösterreicher. „Sie werden auf ihre Konter warten. Die werden wir nicht zulassen“, sagte Koch. Und Foda tönte selbstbewusst: „Es gab bis jetzt noch keine Mannschaft, die uns wirklich ausspielen konnte.“

In den vier Auswärtsspielen kassierte der Leader sieben Gegentore. „Zu Null wäre nicht schlecht. Dann hätten wir zumindest mal einen Punkt. Letztendlich ist mir das aber egal, wenn wir gewinnen“, meinte Foda. Hält das Gesetz der Serie an, wird es in Maria Enzersdorf einen Sieger geben. In den vergangenen 28 Bundesliga-Partien spielten die Grazer nie remis.