Fortuna siegt in Berlin und rückt Union auf die Pelle

via Sky Sport Austria

Union Berlin hat nach dem unglückliche Aus im DFB-Pokal bei Vizemeister Borussia Dortmund in der Meisterschaft einen Dämpfer erhalten und erstmals seit 14 Spielen an der Alten Försterei wieder verloren. Die Eisernen mussten sich drei Tage nach dem K.o. im Elfmeterschießen bei den Westfalen Fortuna Düsseldorf mit 0:1 (0:0) geschlagen geben, bleiben aber trotz ihrer ersten Heimniederlage in dieser Saison auf dem zweiten Platz hinter Tabellenführer Eintracht Braunschweig. Die Rheinländer verloren in der Schlussphase Kaan Ayhan (86.) wegen wiederholten Foulspiels durch eine Gelb-Rote Karte.

Fortuna kletterte nach seinem dritten Liga-Sieg in Folge auf den dritten Rang und konnte sich zudem für die 1:6-Blamage im Pokal bei Hannover 96 rehabilitieren. Für die Gäste machte Ihlas Bebou mit seinem dritten Saisontreffer in der 56. Minute den zweiten Auswärtserfolg der Rheinländer, die nur noch einen Punkt schlechter als Union sind, dieser Spielzeit perfekt.

 

“Meine Mannschaf war trotzdem sensationell. Wir haben hier 90 Minuten Gas gegeben, Ich bin stolz auf das Team”, sagte ein gefasster Union-Trainer Jens Keller nach dem Spiel bei Sky. Sein Düsseldorfer Kollege Friedhelm Funkel äußerte: “Was wir an Leidenschaft gezeigt haben, ist nicht zu überbieten. Das war die erhoffte Reaktion auf die Pleite in Hannover.”

21.195 Zuschauer hatten zuvor eine ereignislose erste Hälfte verfolgt, in der die Gastgeber den Ton angaben. Die Düsseldorfer standen im Gegensatz zum vergangenen Mittwoch in Niedersachsen stabil in der Abwehr und ließen keine großen Möglichkeiten der Berliner zu.

Auch nach dem Seitenwechsel konzentrierten sich die Gäste vornehmlich auf die Defensive. Die Berliner, die unter anderem auf ihren in Düsseldorf groß gewordenen Torjäger Collin Quaner verzichten mussten, fanden kein geeignetes Mittel, um die Düsseldorf ernsthaft zu gefährden. Nach einem Durcheinander in der Hintermannschaft der Hauptstädter war dann Bebou zur Stelle und erzielte quasi aus dem Nichts die Führung der Fortuna.

Beste Berliner waren Simon Hedlund und Philipp Hosiner, bei der Fortuna ragten Bebou und Rouwen Hennings heraus.

SID jz rd

Beitragsbild: Imago

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