Frankreich will makellos bleiben, Niederlande unter Druck

Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel könnte Frankreich am Donnerstag (20.45 Uhr) gegen Irland seine Teilnahme bei der Fußball-EM 2024 in Deutschland so gut wie fixieren. Die Équipe Tricolore um Superstar Kylian Mbappé hat bis dato eine makellose Qualifikation gespielt und in den ersten vier Partien noch kein Gegentor kassiert. Ein wenig Druck dürften in der Gruppe B dagegen die Niederlande verspüren, die gegen ein bisher starkes Griechenland zurückschlagen will.

Zum Start des Länderspiel-Doubles am Donnerstag ist „Oranje“ in Eindhoven unter Zugzwang, zumal Griechenland mit zwei Siegen und einer knappen 0:1-Niederlage in Frankreich ausgezeichnet in die EM-Qualifikation gestartet ist. Bondscoach Ronald Koeman muss für das Duell gegen die Griechen sowie in Irland am Sonntag allerdings ohne die verletzten Memphis Depay und Steven Bergwijn auskommen. Für Ärger sorgte der neue Liverpool-Profi Ryan Gravenberch, der nach seinem Wechsel vom FC Bayern für die U21 abgesagt hatte und Koeman damit „nicht glücklich“ machte.

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Frankreich will Erfolgslauf fortsetzen

Frankreich will angeführt von Neo-Kapitän Mbappé, mit dessen neuem PSG-Teamkollegen Randal Kolo Muani den Erfolgslauf im Prinzenpark von Paris fortsetzen. „Es ist egal, wer die Tore schießt. Hauptsache, die französische Mannschaft ist weiterhin effektiv“, sagte Teamchef Didier Deschamps. Der 54-Jährige hat in der Offensive die Qual der Wahl, neben Mbappé und Kolo Muani sind auch Olivier Giroud, Marcus Thuram, Antoine Griezmann, Ousmane Dembélé oder Kingsley Coman für Tore gut.

Den Frust von der Seele schießen will sich hingegen Dänemark am Donnerstag in der Gruppe H gegen San Marino. Nach der enttäuschenden WM in Katar mit nur einem Punkt gegen Frankreich, Australien und Tunesien liegen die Dänen in der EM-Quali nach Punktverlusten in Slowenien (1:1) und Kasachstan (2:3) nur auf Gruppenplatz drei.

Spanien in Georgien gefordert

Am Freitag ist Spanien in Georgien gefordert und zumindest leicht unter Druck. Nach der überraschenden 0:2-Niederlage bei den Schotten, die makellos die Gruppe A mit vier Siegen anführen, ist die Truppe von Teamchef Luis de la Fuente auf Wiedergutmachung aus. Die Iberer haben wegen ihres Einsatzes am Final-Four-Turnier der Nations League, bei dem sie sich im Juni dank eines Sieges im Finale gegen Kroatien ihren ersten Titel in diesem Wettbewerb gesichert haben, aber erst zweimal in dieser Qualifikation gespielt.

(APA) / Bild: Imago