Französischer Olympia-Zweiten im Hürdensprint droht Sperre

Französischer Olympia-Zweiten im Hürdensprint droht Sperre

Der französischen Olympia-Zweiten über 100 m Hürden, Cyrena Samba-Mayela, droht wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen eine Sperre von bis zu zwei Jahren.

Wie die französische Sportzeitung „L’Equipe“ berichtet, soll die 25-jährige Leichtathletin innerhalb von zwölf Monaten dreimal gegen ihre Meldepflichten verstoßen haben. Werden drei Meldepflicht- oder Kontrollversäumnisse innerhalb dieser Frist festgestellt, liegt nach den Anti-Doping-Regeln ein Verstoß vor.

Samba-Mayela ist nach Angaben von „L’Equipe“ bislang nicht gesperrt. Die unabhängige Integritätskommission des Leichtathletik-Weltverbandes (AIU) habe die Französin aufgefordert, die mutmaßlichen Verstöße zu erklären. Weder die Sportlerin noch der ebenso informierte französische Verband haben sich bisher geäußert. Bei einer längeren Sperre könnte für Samba-Mayela auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles in Gefahr geraten. Die Spiele beginnen am 14. Juli 2028. Samba-Mayela hatte in Paris die einzige Leichtathletik-Medaille für Gastgeber Frankreich geholt. Im selben Jahr wurde sie in Rom Europameisterin. Bei der EM in Birmingham fehlte die Titelverteidigerin zuletzt wegen Wadenproblemen.

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