French Open: Muster traut Thiem Achtelfinal-Einzug zu

Bei den French Open darf man aus österreichischer Sicht darauf hoffen, dass Dominic Thiem, der zweifache Finalist (2018, 2019) und zusätzlich zweifache Semifinalist (2016, 2017) den nächsten Schritt zurück in alte Sphären macht. Obwohl er ungesetzt ist, blieb ihm mit Pedro Cachin (ARG) und auch in Runde zwei mit Borna Coric (CRO-15) oder Cachins Landsmann Federico Coria zumindest ein ganz großer Name erspart.

Thomas Muster, der 1995 den Traum vom French-Open-Titel wahr gemacht hat, ist vorsichtig optimistisch. „Ich glaube, dass Dominic ein ‚dark horse‘ sein kann, wenn er über ein bis zwei Runden rutscht“, traut er dem 29-jährigen US-Open-Sieger 2020 eine gefährliche Außenseiter-Rolle zu. „Die Erwartungshaltung ist gering, ich traue ihm das Achtelfinale dennoch zu.“

In diesem, läuft es für Thiem und sonst nach Programm, könnte der vierfache Major-Finalist auf den als Nummer zwei gesetzten Medwedew treffen. Thiem-Manager und Bruder Moritz blickt vorsichtiger auf das Turnier: „Über die Auslosung kann man sich jetzt nicht beschweren, die ist eigentlich ganz gut. Da kann auch ein ganz anderes Kaliber in der ersten Runde auftauchen“, meinte Moritz Thiem auf APA-Anfrage.

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(APA)

Artikelbild: Imago