French Open: Topgesetzter Murray gewinnt Neuauflage des Olympia-Finals
Der ehemalige US-Open-Sieger Del Potro (28) vergab im Tiebreak des 83 Minuten dauernden ersten Durchgangs zwei Satzbälle – einen durch einen Doppelfehler. Danach war Murray auf dem Court Philippe Chatrier der dominantere Spieler.
„Der Gewinn des ersten Satzes war enorm wichtig. Er hat am Anfang besser gespielt als ich“, sagte der zuletzt formschwache und angeschlagene Murray: „Ich wusste, dass es ein enges Duell werden würde, ich bin zufrieden mit meiner Leistung.“
Nächster Gegner des zweimaligen Wimbledon-Champions ist im Match um den Sprung ins Viertelfinale am Pfingstmontag entweder Aufschlagriese John Isner (USA/Nr. 21) oder der ungesetzte Russe Karen Kaschanow.
Der immer wieder vom Verletzungspech geplagte Del Potro, der erstmals seit 2012 wieder im Stade Roland Garros antreten konnte, litt auch diesmal unter einer Adduktorenblessur.
Im vergangenen Jahr hatte Murray beim bedeutendsten Sandplatzturnier erstmals im Endspiel gestanden, dort aber gegen Novak Djokovic (Serbien) verloren. Der Titel von Paris fehlt dem Schotten ebenso noch in seiner Grand-Slam-Sammlung wie der Coup bei den Australian Open.
Bei den US Open (2012) sowie in Wimbledon (2013 und 2016) hatte er bereits triumphieren können. Sicher ist, dass Murray die Spitze des Rankings in Frankreich nicht verlieren kann.
Beitragsbild: GEPA Pictures
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