SANKT POELTEN,AUSTRIA,25.MAY.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SKN Sankt Poelten vs WAC Wolfsberg. Image shows sporting director Frenkie Schinkels (St.Poelten). Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Frenkie Schinkels: „SKN St. Pölten ist doch ein kleiner Dorfverein und wird so geführt“

via Sky Sport Austria
  • „Von Leuten, die in der Gebietsliga was zu suchen haben“
  • „Ich kann mit Herrn Tröstl sicher über Autos, Kinder, die Kirche oder über die Wachau reden, aber nicht über Fußball“
  • „Ich habe gewusst, dass ich einmal fallen werde, weil sie mit Schupp schon Monate verhandelt haben“
  • „Der Beirat hat gesagt, dass meine Arbeit gut ist und es deswegen keinen Grund gibt mich auszutauschen“

 

hat auch noch neun Wochen nach seiner Entlassung als Sportdirektor beim SKN St. Pölten einiges zu sagen. Nachfolgend gibt es seine Aussagen, die er gegenüber Sky Sport Austria HD getätigt hat.

…über seinen Gefühlszustand und seine Meinung zu SKN St. Pölten Präsident : „Es ist wie ein Herzstich. Ich habe gewusst, dass ich einmal fallen werde, weil sie mit Schupp schon Monate verhandelt haben. Das mit dem SKN hat mir deswegen sehr weh getan, weil von Gottfried Tröstl gesagt wurde, dass sich der SKN als Verein weiterentwickeln will und da passt Frenkie Schinkels nicht hinein. Der Verein ist doch ein kleiner Dorfverein und ist so geführt worden und wird immer noch so geführt. Von Leuten, die in der ersten, zweiten Klasse oder der Gebietsliga was zu suchen haben. Wenn die mich eine halbe Stunde vollquatschen und mir sagen, dass der Ball eckig ist, habe ich keine Lust ihnen dann zu erklären, dass der Ball wirklich rund ist. Ich kann mit Herrn Tröstl sicher über Autos, Kinder, die Kirche oder über die Wachau reden, aber nicht über Fußball.“

…zu seinem eigenwilligen Auftritt als Journalist bei der Pressekonferenz nach Rapid – St. Pölten am 28. Mai und seiner Ablösung: „Tröstl wollte unbedingt, dass Jochen Fallmann eine Klausel in seinen Vertrag bekommt, dass er bei Platz acht seinen Vertrag fix hat und bei Platz neun nochmal verhandelt werden muss. Da wollte ich bei der PK sagen: ‚Platz acht und neun, Scheißegal, wir haben die Liga gerade gehalten, lasst uns feiern, lasst uns glücklich sein, lasst uns in die Arme fallen und lasst uns einfach einen Tag feiern.‘ Dass man dann in eine strategische Partnersitzung geht, 14 Leute dann entscheiden müssen und man sagt als Obmann, Gottfried Tröstl sagt mir dann, dass er mit dem Sportbeirat gesprochen hat – da sitzen Jungs wie Thomas Nentwich drinnen, die wirklich Ahnung vom Fußball haben – und dann sagt er, dass der Sportbeirat beschlossen hat, dass Frenkie Schinkels weg muss. Der Beirat hat gesagt, dass meine Arbeit gut ist und es deswegen keinen Grund gibt mich auszutauschen.“