Freund: “Alles tun, dass Rose nächstes Jahr unser Trainer ist”

via Sky Sport Austria

Die Erfolge von Red Bull Salzburg sind im europäischen Fußball natürlich nicht ungeachtet geblieben. Trainer Marco Rose und einige Spieler stehen nach der unglaublichen Saison im Rampenlicht. Sportdirektor Christoph Freund will seinen Coach dennoch auch über den Sommer hinaus halten.

Allen voran steht bei den Bullen der mehr als beachtliche Erfolg in der UEFA Europa League: Zwar hat man die Finalteilnahme mit viel Pech verpasst, durch die Siege im Playoff gegen Real Sociedad, Borussia Dortmund und Lazio Rom haben die Salzburger Fußball-Österreich für die Saison 2019/2020 sogar einen Fixplatz für die Champions League erspielt. National ist Red Bull das Maß aller Dinge: Der Meistertitel ist nur noch Formsache, dazu steht man im ÖFB-Cup-Finale – trotz einiger Gerüchte um Rose betont dieser vor der Partie gegen Sturm Graz noch einmal: “Salzburg ist mein erster Ansprechpartner, sollte es irgendwann der Fall sein, dass wir Gespräche führen wollen und müssen.”

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Freund möchte seine Coach auch kommende Saison an der Seitenlinie der Bullen sehen: “Unser Ziel ist es, dass Marco (Anm.: Rose) auch nächstes Jahr hier in Salzburg Trainer ist und da sind wir auch im ständigen Austausch. Aber es gibt Interessenten. Sollte es wirklich Gesprächsbedarf geben, dann sprechen wir darüber. (…) Wir werden alles dafür tun, dass er auch nächstes Jahr unser Trainer ist. Das ist unser Ziel und wir haben uns mit nichts anderem beschäftigt.”

Der ungekrönte Europacup-Abend der fassungslosen Salzburger

Sky-Experte Heribert Weber glaubt an einen Verbleib Roses in der Mozartstadt: “Wie ich ihn jetzt kennen gelernt habe in dieser Saison, bin ich der Meinung, dass er noch zumindest eine Saison bleibt. Er hat noch einiges vor mit der Mannschaft – ich denke da zum Beispiel an die Champions League. (…) Er hat sehr viele junge Spieler dabei, die er von der Youth League raufgebracht hat und hat sie weiterentwickelt. Das ist das größte Plus eines Trainers, wenn man ihn dafür lobt, dass er die Spieler weiterentwickelt hat. (…) Seine Mission hier ist noch nicht beendet.”

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Bei den Salzburgern steht aber nicht nur der Trainer im Fokus, auch einige Spieler wie Amadou Haidara, Hee-Chan Hwang oder Munas Dabur haben Begehrlichkeit bei europäischen Topclubs geweckt. “Heuer waren wir extrem erfolgreich, auch international und darum sind wir ein interessanter Verein für internationale Topclubs. Das ist schön so. Es werden wieder Spieler den Verein verlassen und den nächsten Schritt machen. Das gehört auch zu unserer Philosophie und unserer Ausrichtung dazu. Aber entscheidend ist, dass wir im Sommer mit einer richtig guten Mannschaft in die Saison starten und dafür werden wir alles geben und alle Planungen darauf ausrichten”, so Freund, der hinzufügt: “Bis jetzt gab es noch für keinen Spieler eine konkrete Anfrage.”

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