Freund bereits in Pavard-Poker involviert
Der künftige Bayern-Sportdirektor Christoph Freund mischt nach Informationen von Sky DE bereits in der Wechsel-Saga um Benjamin Pavard mit.
Wie Sky bereits berichtete, ist sich der französische Defensivspezialist mit Inter Mailand über einen Wechsel einig. Doch die Münchner möchten zuerst einen adäquaten Ersatz für Pavard finden, bevor es das Go für einen Transfer des Weltmeisters von 2018 gibt. Bayern-Coach Thomas Tuchel hatte vor dem Spiel gegen den FC Augsburg auf der FCB-Pressekonferenz die Situation seines Spielers klargestellt.
„Benji hat um den Wechsel gebeten. Aber wir denken an den Klub und an die Mannschaft. Benji erfährt größte Wertschätzung beim Trainer, Trainerteam und im gesamten Klub. Ich kenne das, er ist nicht der erste Spieler, bei dem das so ist. Er hat gerade ausschließlich seine eigene Situation, seinen eigenen Willen im Kopf. Wir nehmen das nicht persönlich, es ist alles gut“, erklärte Tuchel.
Freund wirft Ideen bei Pavard-Nachfolge ein
Der FCB beschäftigt sich aktuell intensiv mit einem möglichen Pavard-Nachfolger und hat dabei unter anderem Trevoh Chalobah vom FC Chelsea im Visier. Auch Freund, der zum 1. September seinen Job als Bayern-Sportdirektor antritt und aktuell seine letzten Arbeitstage in Salzburg hat, ist bereits involviert. „Die Pavard-Nachfolgersuche, das ist ein Thema, das wird messerscharf diskutiert. Freund mischt mit und wirft auch Ideen rein, was die Nachfolgersuche betrifft“, erklärt Sky Transferexperte Florian Plettenberg.
Solange es jedoch keinen Ersatz gibt, wird Pavard nach Sky Informationen auch keine Wechselfreigabe bekommen. Gegen Augsburg wird der Franzose daher aller Voraussicht nach im Münchner Kader stehen. „Es gibt die realistische Option, dass Bayern keinen Nachfolger findet und Pavard beim FC Bayern bleiben muss“, betonte Plettenberg. Der Vertrag des Abwehrstars läuft noch bis 2024.
(Peer Kuni / Florian Plettenberg – skysport.de)
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