Freund über entscheidendes CL-Spiel: „Sevilla muss uns erstmal schlagen“
Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund war in der 133. Ausgabe von DAB | Der Audiobeweis zu Gast. Im Sky-Podcast sprach er u.a. über das bevorstehende „Endspiel“ in der Champions League gegen den FC Sevilla:
…über das entscheidende Spiel gegen den FC Sevilla in der UEFA Champions League am kommenden Mittwoch: „Wir haben wieder ein Spiel, wo wir es am letzten Spieltag der Champions League Gruppenphase selber in der Hand haben, sogar weiterzukommen. Es ist alles möglich. Natürlich ist es schon ein wenig bitter, dass wir schon zwei Mal die Chance gehabt haben, aber ich bin trotzdem total positiv und überzeugt. Wir spielen Zuhause, wir haben Zuhause schon sehr, sehr lange nicht mehr verloren und sind da einfach eine große Macht. Uns muss Zuhause erst einmal jemand schlagen, trotz der personellen Probleme, aber wir haben einen breiten Kader und ich bin davon überzeugt, dass wir mit einer richtig guten Mannschaft auflaufen werden. Entscheidend wird wirklich sein, dass wir unsere Überzeugung und unseren Spielstil auf den Platz bringen, dass wir richtig gierig sind, Energie bringen, daran glauben und dann ist alles möglich.“
…weiter zum Spiel gegen Sevilla: „Mit unserem Spiel können wir jedem weh tun. Sevilla muss uns auch erst einmal schlagen.“
…zu den entscheidenden Dingen in solchen Spielen: „In solchen Spielen gehören Kleinigkeiten dazu und die soll man einfach mit positiver Energie auf unsere Seite bringen. Ich bin davon überzeugt, dass auch Kleinigkeiten – wie eine Schiedsrichterentscheidung oder ob ein Ball hineingeht oder nicht – irgendwelche Ursachen haben und nicht nur Zufall sind. Das sind die Ursachen, die man durch Überzeugung, auf unsere Seite bringen kann. Und dann wird es ein sehr, sehr spannender Fußballabend, davon bin ich überzeugt.“
…angesprochen auf die Wichtigkeit der äußeren Bedingungen, wie zb feucht kaltes Wetter oder fehlende Fans: „Es ist natürlich bitter, dass das Stadion nicht voll sein wird und wir leider vor leeren Rängen spielen müssen. Aber daher ist es noch wichtiger, dass wir selber Energie aufbauen und eine Atmosphäre innerlich aufbauen. Ein kalter Dezemberabend, mit leichtem Niederschlag, wäre sicher kein Nachteil. Ich glaube, die Spanier lieben das nicht so.“
Bild: GEPA
