Freund über Rangnick: „Hat mir beigebracht, größer zu denken“
Christoph Freund hat wenige Tage vor seinem Abschied bei Red Bull Salzburg über den Einstieg von Ralf Rangnick im Jahr 2012 gesprochen.
Über Rangnicks Ankunft in Salzburg sagte Freund: „Ich habe ihn nicht gekannt. Es war gleich zu spüren, dass er den Verein verändern und eine andere Philosophie hineinbringen will. Die Konsequenz und Beharrlichkeit waren beeindruckend. 2012 kam Ralf neu, Roger Schmidt wurde aus Paderborn geholt, und dann kamen die ersten Pflichtspiele. Gegen Düdelingen sind wir ausgeschieden, in die Meisterschaft nicht gut gestartet, gegen Rapid Wien 2:0 verloren. Dadurch hat Ralf gesagt, jetzt müssen wir alles noch schneller und mit mehr Konsequenz umsetzen.“
Außerdem sagte der 46-Jährige: „Der Sommer 2012 hat mich sehr geprägt, als wir sechs, sieben jungen Spieler, unter anderem Kampl und Mané, verpflichtet haben. Es war ein Wahnsinn, in welcher Zeit und mit welchem Druck wir das gemacht haben. Man darf nicht vergessen, in diesem Jahr sind wir nicht Meister oder Cupsieger geworden und in der Champions League Qualifikation ausgeschieden. Trotzdem hat man gespürt, es entsteht etwas. Es war für mich ein Change im Kopf, wie man einen Verein führen kann, mit welcher Philosophie man das angehen kann.“
Über das Engagement von Rangnick beim ÖFB sagte Freund: „Für den österreichischen Fußball ist es eine super Geschichte. Ich weiß, wie Ralf arbeitet und wie beharrlich er dran bleibt, dass Dinge umgesetzt werden. Nicht nur in der A-Nationalmannschaft, sondern für die ganze Struktur des ÖFB kann er ein wichtiger Faktor sein.“
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