ÖFB-Team nach erstmaliger EM-Qualifikation im Freudentaumel

via Sky Sport Austria
Solna (APA) – Österreichs Fußball-Nationalteam ist bei der EM-Endrunde 2016 in Frankreich dabei. Die ÖFB-Truppe qualifizierte sich nicht nur erstmals auf sportlichem Wege für eine EM, sondern das auch noch auf extrem souveräne Art und Weise. Der Jubel nach dem großartigen 4:1-Triumph in Solna gegen Schweden, der auch den vorzeitigen Gruppe-G-Sieg mit sich brachte, kannte keine Grenzen.

Kapitän Christian Fuchs und Co. fielen sich in die Arme, klatschten in der Fankurve mit den mitgereisten rund 2.200 ÖFB-Anhängern ab und führten vor diesen schlussendlich minutenlang Freudentänze auf. David Alaba gab genauso wie Aleksander Dragovic, der eine rot-weiß-rote Irokesen-Perücke trug, den Einpeitscher. Mehrmals rutschte der gesamte, mit “Frankreich WIR kommen”-T-Shirts ausgestattete Kader in Richtung der Fans. Auch Teamchef Marcel Koller war die Erlösung anzumerken, er wurde von seinen Spielern mehrmals in die Höhe geworfen.

 

 

Die gemeinsame Feier der Spieler nach der Partie fiel aber nur kurz aus. Viele Kicker reisten gleich von Solna aus zu ihren Clubs, mit denen sie am Wochenende wieder im Meisterschaftseinsatz sind. Nur die Torschützen Martin Harnik, Marc Janko sowie Goalie Robert Almer, György Garics, Aleksander Dragovic, Jakob Jantscher und Markus Suttner traten fix die Heimreise im Teamflieger nach Wien an.

Nach dem Sieg in Schweden zieht Österreich in der FIFA-Weltrangliste an Rumänien und Holland vorbei und stößt damit auf Rang 11 vor. Noch wichtiger ist aber: Man klettert auch auf Platz 11 des UEFA National Ranking und damit in Topf 2 für die Auslosung der Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Dennoch ist der Verlust dieses Topfplatzes noch möglich. Ein Unentschieden in den ausstehenden beiden Spielen könnte bereits einen Rückfall um bis zu vier Plätze bedeuten. Das Team von Marcel Koller hat es nun aber zur Gänze selbst in der Hand. Mit Siegen in Montenegro und daheim gegen Liechtenstein würde man auf jeden Fall aus dem zweitstärksten Topf gezogen.