„Gegentore selbst geschossen“: Austria hadert mit Eigenfehlern
Nach einer 1:2-Niederlage im Hinspiel bei Ilves Tampere steht Austria Wien in der zweiten Qualirunde zur Conference League bereits gehörig unter Druck. Neo-Trainer Stephan Helm und Kapitän Manfred Fischer haderten nach dem Spiel vor allem mit den individuellen Fehlern in der Mannschaft.
„Wir waren in den Umschaltsituationen in der Defensive zu ungenau und haben es Ilves Tampere bei den Gegentoren zu einfach gemacht. In solchen knappen Spielen kommt es auf diese entscheidenden Situationen an. Wir hatten in der 9. Minute die erste Großchance, bei der zu Unrecht Abseits gepfiffen wurde und haben uns auch danach noch gute Möglichkeiten erspielt. Wenn man da in Führung geht und den Spielverlauf auf seine Seite zieht kann das natürlich eine große Auswirkung auf das weitere Match haben“, sagte Helm nach dem Spiel.
Für den 41-Jährigen gibt es „einige Dinge, die wir besser machen müssen“. Die Fehler im Hinspiel will Helm vor der Mannschaft „klar anprechen und dann werden wir nächste Woche alles dafür tun, das Ergebnis noch umzudrehen“.
Fischer: „Das Ergebnis ist bitter“
Auch Manfred Fischer monierte die Fehler im Defensivverhalten. „Der Anschlusstreffer am Ende war sehr wichtig, aber man muss ganz ehrlich sagen: Wir haben uns die beiden Gegentore durch individuelle Fehler selbst geschossen“, sagte der Austria-Kapitän.
Dennoch herrscht bei den Veilchen weiter der Glaube, den Aufstieg trotz der Hinspiel-Niederlage noch zu schaffen. „Wir haben gleich nach dem Spiel gesagt: Keiner darf den Kopf hängen lassen, wir haben noch ein Rückspiel. Das Ergebnis ist bitter, weil ich schon finde, dass wir das Spiel im Griff hatten – die Umschaltsituationen haben uns aber immer wieder wehgetan“, sagte Fischer.
(APA)/Bild: GEPA
