Geplante Streamingabgabe: Sky beteiligt sich an offenem Brief

Sky Österreich unterstützt gemeinsam mit zahlreichen weiteren führenden österreichischen Medienunternehmen einen offenen Brief gegen die geplante Streamingabgabe.

Die geplante Streamingabgabe würde nicht nur internationale Plattformen treffen, sondern auch heimische Medienunternehmen massiv belasten. Damit würden ausgerechnet jene Anbieter geschwächt, die in Österreich investieren, Arbeitsplätze schaffen, heimische Inhalte produzieren und zur Medienvielfalt beitragen.

„Eine Streamingabgabe würde den Medienstandort massiv schwächen und genau das einschränken, was die Zuseherinnen und Zuseher am meisten schätzen: starke lokale Inhalte. Sky investiert jährlich hohe zweistellige Millionenbeträge in den österreichischen Markt und sichert Hunderte Arbeitsplätze. Außerdem tragen wir erheblich dazu bei, dass Sportveranstaltungen, die die kulturelle Identität prägen – wie die österreichische Bundesliga – für die Fans erlebbar bleiben. Eine nachhaltige Medienpolitik sollte die Verfügbarkeit hochwertiger lokaler Inhalte stärken und darf sie nicht untergraben.“ – Caterina Preti, Managing Director Sky Österreich

Die Unterzeichner des offenen Briefs warnen vor negativen Folgen für Investitionen, Digitalisierung, Innovation und den Medienstandort Österreich insgesamt. Weniger Mittel für lokale Inhalte, Journalismus und Sportrechte würden letztlich auch das Publikum treffen.

Statt neuer Belastungen für heimische Medien fordert die Branche Rahmenbedingungen, die Medienvielfalt, Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität stärken.

Den vollständigen Wortlaut des offenen Briefs finden Sie hier:

Offener Brief an die Regierung und Medienminister Andreas Babler

 

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Artikelbild: GEPA