RAABA,AUSTRIA,31.JAN.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Sturm Graz, general meeting. Image shows Thomas Tebbich (Sturm). Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Geschäftsführer Tebbich: Sturm finanziell “in den Seilen”

via Sky Sport Austria

Mit 1,24 Millionen Euro schrieb Sturm Graz nach der Wiener Austria das zweitgrößte Minus im abgelaufenen Bundesliga-Geschäftsjahr 2019/20. Da wie dort ist die Coronavirus-Pandemie hauptverantwortlich für das Ergebnis.

“Der Cashflow stimmt. Man braucht sich keine Sorgen um Sturm zu machen, wenngleich wir aktuell – wie alle anderen Bundesliga-Vereine – in den Seilen hängen und auf Förderungen angewiesen sind”, erklärte Geschäftsführer Thomas Tebbich in der “Kleinen Zeitung”.

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Nach drei Jahren mit einem positiven Jahresabschluss schrieben die Grazer damit wieder rote Zahlen. In der “Kronen Zeitung” lieferte der wirtschaftliche Geschäftsführer die Gründe: “Auf Grund der Ticketing-Ausfälle konnten wir heuer nicht positiv bilanzieren wie sonst. Aber es ist alles im grünen Bereich, weil wir in den letzten Jahren einen Eigenkapital-Polster aufgebaut haben. Daher können wir die Kosten für den laufenden Betrieb decken”, sagte Tebbich.

Insbesondere nach dem Konkurs und Zwangsausgleich 2006/07 ist die Führungsriege der “Blackies” um Club-Präsident Christian Jauk extrem darauf bedacht, das finanzielle Risiko minimal zu halten. Das Defizit wird auch aufgrund dieses Zugangs Auswirkungen haben. Tebbich: “Wir haben bereits im Sommer unser Budget reduziert, werden Weiterentwicklungsprojekte hinten anstellen.”

Jahresabschlussdaten der Bundesligisten: Austria Wien verzeichnet sattes Minus

(APA)

Bild: GEPA