Gladbach-Coach Rose will vor BVB-Duell “positiven Eindruck mitnehmen”

via Sky Sport Austria

Borussia Mönchengladbach geht mit dem Selbstbewusstsein des Tabellenführers in das Spitzenspiel bei Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

“Wir haben wohl ein paar Dinge richtig gemacht, das sollte uns ein gutes Gefühl geben”, sagte Trainer Marco Rose am Donnerstag während der Pressekonferenz: “Den positiven Eindruck wollen wir mitnehmen und weiter Spiele gewinnen.”

Die Borussia hatte vor der Länderspielpause den ersten Platz in der Bundesliga erobert, Dortmund ist vier Punkte zurück nur Achter. “Ich kann bei ihnen keine Krise erkennen. Sie hätten alle ihre Spiele auch gewinnen können”, sagte Rose jedoch. Der BVB hat zuletzt in der Liga dreimal in Serie 2:2 gespielt.

Sportdirektor Max Eberl sieht im Tabellenstand nach sieben Spieltagen noch keinen Trend. “In der vergangenen Saison hatten die Bayern auch ihre Herbstkrise”, betonte er: “Momentan sind acht oder neun Mannschaften enger zusammen. Wir haben uns die 16 Punkte und die Tabellenführung verdient.”

Weiteren Rückenwind gibt die Rückkehr von Kapitän Lars Stindl, der sechs Monate nach seinem Schienbeinbruch vor dem Comeback steht. “Lars ist ab sofort eine Option. Er ist wieder da”, sagte Rose.

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Rose findet Schnelllebigkeit “manchmal makaber”

Weniger erfreulich empfindet Rose die Schnelllebigkeit in der Fußball-Bundesliga. Diese sei “manchmal makaber.” Das beste Beispiel dafür sei Bayern-Coach Niko Kovac, sagte Rose den Zeitungen der Funke Mediengruppe: “In der vergangenen Saison hat er es sehr schwierig gehabt. Dann gewinnt er beide Titel, startet in diese Saison hervorragend (…). Und alle sagen: Er ist jetzt richtig angekommen. Aber dann kommt eine Heimniederlage gegen Hoffenheim und schon reden alle über mögliche Baustellen.”

Es sei mittlerweile normal, “dass in der Öffentlichkeit Dinge gesucht und Grundsatzthemen aufgemacht werden”, wenn die Ergebnisse nicht stimmen, meinte Rose – auch wenn es gar keine grundsätzlichen Probleme gebe. Daher versucht der 43-Jährige, die Dinge gelassener zu sehen. “Man muss einfach für sich einen Weg finden, die Dinge richtig einzuordnen und in der Öffentlichkeit gut zu moderieren”, sagte der Coach.

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(SID).