„Glaube nicht, dass er dabei ist“: Ecclestone erwartet Schumacher-Aus bei Haas

Der frühere Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone rechnet mit dem Aus von Mick Schumacher bei Haas.

„Ich glaube nicht, dass er dabei ist“, meinte Ecclestone (92) im Interview des TV-Senders RTL über die Besetzung des zweiten Cockpits beim US-Rennstall.

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Der Däne Kevin Magnussen ist bei Haas für 2023 gesetzt. Eine Entscheidung in Sachen Schumacher, dessen Vertrag ausläuft, wurde immer wieder verschoben. Teamchef Günther Steiner hatte eine Klärung der offenen Personalie bis spätestens in Abu Dhabi in der nächsten Woche angekündigt. Nico Hülkenberg ist ein aussichtsreicher Nachfolgekandidat für den Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher.

„Vielleicht muss er die Formel 1 vergessen“

„Vielleicht muss er die Formel 1 vergessen und sich auf die anderen Motorsportserien fokussieren“, meinte Ecclestone im Fall eines Formel-1-Aus für Schumacher. „Sein Name ist seine größte Bürde, aber er versucht, diesem so gut wie möglich gerecht zu werden. Und das bringt ihm die ganzen Probleme ein. Deswegen: vergessen und in einer anderen Kategorie gewinnen.“

Haas hat das letzte freie Cockpit für 2023. Williams will in der kommenden Saison den US-Amerikaner Logan Sargeant aus der Formel 2 befördern – sofern er die notwendigen Punkte für die Superlizenz holt. Sonst könnte sich hier noch eine Option eröffnen.

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Michael Schumachers Ferrari versteigert

Michael Schumachers Titel-Ferrari von 2003 ist für 13 Millionen Schweizer Franken (13,1 Millionen Euro) versteigert worden. Laut dem Auktionshaus Sotheby’s, das den F2003-GA am Mittwoch in Genf verkaufte, ist das der höchste jemals erzielte Hammerpreis für einen modernen Formel-1-Rennwagen. Schumacher hatte mit dem Chassis 229 in der Saison 2003 fünf Rennen gewonnen und sich den sechsten seiner sieben Weltmeistertitel geholt.

Der Wagen hatte im Vergleich zum Vorgängermodell einen längeren Radstand und einen Motor mit verbesserter Gewichtsverteilung. Hersteller Ferrari gewann damit den fünften Konstrukteurs-Weltmeistertitel in Serie. Der Rennwagen wurde dieses Jahr von dem italienischen Autobauer überholt. „Er ist fahrbereit, falls sie sich trauen und falls sie reinpassen“, sagte ein Auktionator.

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Im August war Schumachers Ferrari F300 aus der Saison 1998 für 6,22 Millionen Dollar (6,2 Millionen Euro) von RM Sotheby’s versteigert worden. Das auf Autos spezialisierte Auktionshaus, das im Teilbesitz von Sotheby’s steht, war auch in die Genfer Auktion involviert.

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(dpa/sport.sky.de/APA.)

Beitragsbild: Imago.