Glückliche Fügung: Bei Matchwinner Tabakovic „waren nur 15 Minuten geplant“

Auch wegen einer glücklichen Fügung steht Austria Wien nach dem 3:1-Erfolg gegen Austria Klagenfurt wieder über dem Strich, hat als Sechster zwei Punkte Vorsprung auf die Klagenfurter. Denn Matchwinner Haris Tabakovic, der die Wiener per Ferserl und Lupfer mit 2:0 in Führung brachte, hätte eigentlich gar nicht lange spielen sollen.

Der 1,94 m große Stoßstürmer hatte sich am Dienstag im Training an der Wadenmuskulatur verletzt, war beim Abschlusstraining am Samstag nur kurz dabei. „Es waren nur 15 Minuten geplant, das war mein Gedanke“, erklärte Wimmer seine Pläne.

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Weil Dominik Fitz nach 20 Minuten einen Schlag in die seitliche Bauchmuskulatur kassierte und nicht mehr weiterspielen konnte, kam Tabakovic deutlich früher in die Partie. „Ohne richtiges Aufwärmen“, wie der Torjäger betonte.

Trotzdem glückte ihm sein erster Doppelpack in der Bundesliga, nach einem erfolglosen Herbst mit nur zwei Treffern und vielen Kurzeinsätzen. „Zwei Tore, ein Assist, so kann’s weitergehen“, freute sich Tabakovic, der auch den Schlusspunkt von Can Keles in der Nachspielzeit auflegte.

Tabakovic profitiert von Trainerwechsel

Tabakovic gilt als großer Gewinner des Trainerwechsels von Manfred Schmid zu Wimmer. „Ich brauche Spielminuten und Vertrauen, dann zahle ich das zurück. Wir flanken viel mehr und ich brauche diese Bälle“, betonte Tabakovic, der seine bisherigen Auftritte auch selbstkritisch sah: „Ich habe meine Leistung nicht immer gebracht, wenn ich reingekommen bin.“

Sein Trainer sprach nach dem Auftakt nach Maß ein Sonderlob aus. „Haris hat Präsenz in der Box und weiß, wo das Tor steht“, sagte der Deutsche.

Austria Wien – Austria Klagenfurt: Die Highlights im Video

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(APA)/Bild: GEPA