Gold für Schweden in Biathlon-Herren-Staffel, Österreich wird Vierter

via Sky Sport Austria

Pyeongchang (APA) – Die österreichischen Biathlon-Herren haben bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang in der Staffel über 4 x 7,5 Kilometer Rang vier belegt. Tobias Eberhard, Simon Eder, Julian Eberhard mit zwei Strafrunden und Dominik Landertinger fehlten am Freitag mehr als 40 Sekunden auf Bronze. Gold ging sensationell an Schweden, das sich vor Norwegen und Deutschland durchsetzte.

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Die Reaktionen der ÖSV-Biathleten nach dem Rennen

Tobias Eberhard (Österreichs Startläufer, unmittelbar nach seiner Runde): “Es war keine Topleistung. Ich habe in die zweite Runde sehr investieren müssen. Die Schlussrunde ist ein bisschen mein Manko. Ich habe den Schaden in Grenzen gehalten.”

Simon Eder (Österreichs zweiter Läufer, nach seiner Runde): “Das hat gut geklappt. Geburtstag habe ich heute auch. Das war schon ganz schon schwierig. Es war auch ein brutaler Wind. Ich hätte echt nicht geglaubt, dass das so gut hinhaut am Schießstand. Ich habe in der Loipe probiert, nicht zu überziehen. Ich habe Schuss für Schuss abgearbeitet und es ist aufgegangen Gott sei Dank.”

Julian Eberhard (Österreichs dritter Läufer, nach dem Rennen): “Wir haben sieben gute Schießen gemacht, eines nicht und das war zu wenig für die Medaille. Ich muss die Verantwortung übernehmen. Man gewinnt als Team, man verliert als Team. Bei diesen Verhältnissen muss alles stimmen. Ich habe ein bisschen absetzen müssen und bin in Schwierigkeiten gekommen. Wir hätten mit null Strafrunden durchkommen müssen für die Medaille und das haben wir nicht geschafft. Ich habe alles probiert, aber es war zu wenig. Wenn wir heute die Medaille mitgenommen hätten, wären es super Olympische Spiele gewesen. So waren es sehr gute Leistungen. Aber zufrieden kann man nie sein, wenn man ohne Medaille heimfährt.”

Dominik Landertinger (Österreichs vierter Läufer): “Beim letzten Stehendschießen hätte sich die Möglichkeit angeboten. (um an Rang drei heranzukommen, Anm.). Aber der Wind war so stark. Ich habe mir gedacht, ich ziehe es durch. Aber ich habe keine Scheibe getroffen und habe abstellen müssen. Ich bin zum Schießstand Vollgas hingelaufen und habe alles auf eine Karte gesetzt. Mich wundert es dann selber, dass ich die Strafrunde noch vermieden habe. Wir haben eine Super-Leistung gebracht. Julian darf man nicht böse sein, weil es war heute ganz schwierig zum Schießen. Für den vierten Platz brauchen wir uns nicht schämen.”

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Bild: Getty Images