Grabherr über drohenden Altach-Abstieg: „Nehmen das Wort nicht in den Mund“
Die Abstiegssorgen beim SCR Altach werden mit jedem nicht gewonnen Spiel und der Gang in die 2. Liga von Runde zu Runde realistischer. Altach-Sportdirektor Werner Grabherr hat sich im Sky-Podcast DAB | Der Audiobeweis zum drohenden Abstieg der Voralberger geäußert.
„Wirtschaftlich wäre es ein kompletter Einschnitt. Trotzdem wird der Verein definitiv seinen Weg weitergehen. Natürlich will man das Ganze in der Bundesliga, man will weiter wachsen, das Stadion fertigbauen und auch in der Tabelle dann weiter nach vorne rutschen. Aber es gilt jetzt diese Situation anzunehmen und sich auch mit dem Szenario zweite Liga auseinanderzusetzen“, sagte Grabherr.
„Wenn es passieren sollte, dann gilt es auch für die zweite Liga eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Das ist dann immer die große Aufgabe für den Absteiger, weil auch diese Liga nicht unterschätzt werden darf. Aber wir werden jetzt einmal nicht das Wort zweite Liga in den Mund nehmen, weil wir nach wie vor voll im Rennen sind, um den Klassenerhalt zu schaffen“, zeigte sich Grabherr zuversichtlich.
Angesprochen auf den bislang noch sieglosen Neo-Coach Ludovic Magnin sagte Grabherr: „Wir haben mit ihm versucht, einen Trainer zu finden, der die Balance mitbringt. Der auch aktiv Fußballspielen lässt, weil wenn wir da hinten rauskommen wollen, dann werden wir auch mehr Chancen erspielen müssen, mehr Tore erzielen müssen. Am Wochenende war schon viel von dieser Balance da, aber jetzt gilt es, diese in Ergebnisse umzumünzen.“
