Grasshoppers verpassen Aufstieg nach 0:6-Pleite

via Sky Sport Austria

Die Grasshoppers Zürich bleiben auch in der kommenden Saison nur zweitklassig: Der Schweizer Rekordmeister begrub mit einer 0:6-Niederlage die letzte Chance auf die Rückkehr in die Super League.

Nachdem die 27-fachen Meister im Vorjahr den ersten Abstieg seit 70 Jahren hinnehmen mussten, war der Wiederaufstieg das große Saisonziel. Nach sieben Spielen ohne Niederlage zum Auftakt zeigte die Formkurve jedoch nach unten. Um die Jahreswende blieben die Zürcher fünf Spiele ohne vollen Erfolg.

Insgesamt drei Trainer betreuten in dieser Saison den Schweizer Traditionsverein, darunter auch Ex-Rapid-Coach Goran Djuricin, der bereits wieder im Mai die Schweizer (ebenso wie Geschäftsführer Fredy Bickel) verlassen musste.

Keine Aufstiegschance trotz Schützenhilfe

Unter dem aktuellen Trainer Zoltan Kadar brachte man sich im Saisinfinish endgültig um alle Aufstiegschancen. Keine der letzten vier Partien wurde gewonnen, den Schlusspunkt bildete am Sonntag ein 0:6 gegen Winterthur. Aufgrund der gleichzeitigen Niederlage von Vaduz hätten die Grasshoppers dabei den Sprung auf den Play-off-Platz bei einem klaren Sieg noch selbst schaffen können.

In den Wochen zuvor hatte der Verein aus Zürich ebenfalls noch mit einem positiven Corona-Fall innerhalb der Mannschaft zu kämpfen, die Mannschaft musste sich zwischenzeitlich in Quarantäne begeben. Nun bleiben die 19-fachen Cupsieger ein weiteres Jahr in der zweitklassigen Challenge League. Stattdessen steigt Lausanne fix auf, Vaduz darf in der Barrage (Play-off) gegen den Neunten der Super League antreten.

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Beitragsbild: Facebook – Grasshopper Club Zürich