Graz beginnt im ICE-Viertelfinale gegen VSV „bei null“
Ohne Wiener sowie Linzer Beteiligung und mit vier österreichischen Teams geht ab Dienstag das Viertelfinale in der ICE-Eishockey-Liga im „best of seven“-Modus über die Bühne.
Grunddurchgangssieger Graz nimmt es im einzigen rot-weiß-roten Duell mit dem VSV auf. Der KAC matcht sich mit Fehervar, Meister Salzburg trifft auf den HC Pustertal. Die vierte Paarung lautet Bozen – Ljubljana. „Es beginnt alles bei null“, betonte Graz-Coach Dan Lacroix.
Mit 102 Punkten beendeten die 99ers den Grunddurchgang zum dritten Mal in der Liga-Geschichte auf Platz eins, einen Zähler vor dem KAC. Die Hoffnungen in Graz sind dementsprechend groß. Für das Viertelfinale wählte man mit dem VSV einen Gegner, der im Pre-Play-off die Black Wings eliminierte und im Grunddurchgang den 99ers dreimal unterlag. „Ich denke, es wird eine richtig gute Serie gegen einen starken Gegner, der sehr strukturiert spielt, viel Qualität hat und in den beiden Spielen gegen Linz wirklich gut aufgetreten ist“, betonte Lacroix.
KAC 2025/26 gegen Fehervar noch ohne Niederlage
Rekordmeister KAC suchte sich mit Fehervar einen Kontrahenten aus, der sogar in allen vier bisherigen Saisonduellen den Kürzeren zog, es 2022 bis in die End-Serie geschafft hatte. Einige Spieler von damals sind nach wie vor an Bord. „Sie wissen also, wie man Play-offs anlegt“, warnte KAC-Trainer Kirk Furey. Die nominell schwerste Aufgabe hat mit Pustertal Salzburg. Der Grunddurchgangs-Fünfte aus Bruneck ging im Saisonverlauf dreimal als Sieger vom Eis. „Wir haben großen Respekt vor Pustertal, aber haben auch großes Vertrauen in unser Spiel. Das wird eine spannende Serie“, meinte Bullen-Coach Manny Viveiros.
(APA) / Bild: GEPA
