Gregoritsch reagiert auf Kimmich-Provokation: „Wenn du Kapitän bei Bayern München bist…“

Joshua Kimmich sorgte mit einer provozierenden Geste nach dem Sieg beim SC Freiburg für eine Rudelbildung auf dem Feld und lieferte damit reichlich Diskussionsstoff nach dem Spiel.

Auf die Geste folgte nicht nur eine handfeste Auseinandersetzung, besonders Michael Gregoritsch und Lucas Höler gingen auf den Mittelfeldspieler los, Kimmich kassierte auch noch seine vierte Gelbe Karte in dieser Saison für die – gerechtfertigt oder nicht – unnötige Aktion.

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Nach dem Spiel rechtfertigte sich Kimmich in der Mixed Zone: Es seien „sehr, sehr, sehr viele Emotionen nach dem Spiel“ ausgelöst worden. „Für uns ist sehr viel abgefallen, es war ein sehr wichtiger Sieg. Es war ein bisschen eine Gegenprovokation“, sagte der Bayern-Star und erläuterte: „Vor dem Spiel, als wir den Platz betreten haben, hat der Stadionsprecher schon ein bisschen in unsere Richtung verdeutlicht, dass sie gegen uns im Viertelfinale gewonnen haben.“ Außerdem sei während des Aufwärmens ein ‚Kurzfilm‘ über zehn Minuten gelaufen. „Ja wir haben verloren, das sitzt tief, das saß tief. Da habe ich mich ein bisschen zu einer Gegenprovokation hinreißen lassen. Das muss man nicht machen.“

Gregoritsch reagiert bei Sky auf Kimmich-Geste

Freiburg-Stürmer hat sich bei Sky zum Jubel von Kimmich geäußert: „Ich glaube, dass es unnötig war. Als Joshua Kimmich, wenn du Kapitän bei Bayern München bist und bei der Deutschen Nationalmannschaft, brauchst du nicht nach Freiburg kommen und zu den gegnerischen Fans jubeln, aber er hat sich danach entschuldigt. Wir sind nicht einverstanden gewesen mit der Art und Weise, dass man dann so jubelt. Aber er stand vor dem Spiel wahrscheinlich unter enormen Druck. Er hat sich danach entschuldigt, von dem her ist es dann auch okay.“