Grozurek und Malicsek schießen Admira zum Sieg in Mattersburg

(APA) Admira Wacker bleibt für den SV Mattersburg ein ungeliebter Gegner. Die Admiraner feierten am Samstag in der Fußball-Bundesliga einen 3:0-Auswärtssieg und damit den fünfte Sieg in den jüngsten sechs Liga-Duellen mit den Burgenländern. Admira verteidigte mit dem dritten Zu-null-Sieg in Folge den vierten Tabellenplatz mit Erfolg.

Matchwinner für die Elf von Ernst Baumeister und Oliver Lederer war Lukas Grozurek mit einem Doppelpack (57., 65.). Für den Endstand sorgte der erst 18-jährige Philipp Malicsek mit seinem ersten Bundesliga-Tor (72.).

 

Ernst Baumeister und Ivica Vastic im Interview

 

Im Duell der zwei Aspiranten auf den vierten Tabellenplatz erspielten sich in der ersten Halbzeit nur die aktiveren Mattersburger zwei gute Chancen. Gleich in der Anfangsphase hatte Manuel Prietl die Führung auf dem Fuß, als er nach Vorarbeit von Thorsten Röcher völlig frei aus 6 Metern zum Schuss kam, den Ball aber weit über das Tor jagte (3.). Patrick Bürger vergab per Kopf die zweite gute Möglichkeit, die Admira war dagegen vor dem Mattersburger Tor völlig harmlos.

Nach dem Seitenwechsel kam die Admira aber besser ins Spiel. Und Grozurek war von der Mattersburger Verteidigung nun nicht mehr zu halten. Die ersten zwei Versuche des 24-jährigen Stürmers verfehlten noch das Ziel (48., 53.), in der 57. Minute fand der Ball bei einem haltbaren Schuss aber den Weg ins Netz. Acht Minuten später schlug Grozurek neuerlich zu und sorgte mit seinem dritten Saisontor für die Vorentscheidung. Nach dem dritten Treffer durch Malicsek vergab Alexander Ibser die Chance auf den Ehrentreffer, sein Schuss landete nur an der Stange (88.).

Mattersburg, das die erste Heimniederlage in diesem Jahr kassierte, ist damit gegen die Admira weiter seit 1. Dezember 2012 ohne Sieg. Die Admira dagegen ist bereits seit 317 Minuten ohne Gegentor und hat den Kampf um Rang vier, der möglicherweise für einen Platz im Europacup reicht, wohl zu einem Zweikampf mit Sturm Graz (3:1 in Grödig) gemacht. Die Admira liegt weiter einen Zähler vor Sturm, Mattersburg hat nun schon sechs Zähler Rückstand.