Handspiel-Szenen im Topspiel: VAR blickt auf 6. Runde zurück

Im Topspiel der vergangenen Bundesliga-Runde zwischen dem SK Sturm und Austria Wien kam es gleich zu zwei strittigen Handspiel-Szenen.

In der 30. Spielminute wurde der vermeintliche Sturm-Ausgleich durch Dimitri Lavalee wegen eines Handspiels nach VAR-Begutachtung zurückgenommen. In der 77. Minute dann erneut eine Szene zugunsten der Veilchen: Hödls Schuss wird von Philipp Wiesinger mit der Hand abgewehrt – Schiedsrichter Hameter ahndet das Handspiel nicht, der VAR greift nicht weiter ein. Nun blickt der VAR Österreich auf die beiden Szenen zurück.

VAR verteidigt Entscheidungen

Wie es im Rückblick lautet, wurde Lavalees Treffer „korrekt“ annulliert, da sein Handspiel „ein Vergehen gemäß der Spielregeln“ darstellt.

Auch die zweite Entscheidung, keinen Elfmeter für Sturm Graz zu geben, wird vom VAR verteidigt. „Der Arm des Verteidigers befindet sich sehr nah am Körper in einer natürlichen Position“ heißt es in der Rückschau. Deshalb hat der VAR „richtigerweise“ nicht weiter eingegriffen. Die Szene hat sich zudem außerhalb des Strafraums ereignet.

Wiesinger-Handspiel: Das sagt Schiedsrichter Hameter

Werbung

(Red.) / Bild: GEPA