Hedl: „Keiner in der Kabine spricht vom Titel“
Dem SK Rapid winkt bei einem Sieg am Ostersonntag gegen Leader Sturm Graz die Tabellenführung. Von einer möglichen 33. Meisterschaft will man bei den Grün-Weißen aktuell aber noch nichts wissen.
„Träumen sollten wir nicht. Wir sollten hart arbeiten und dann werden wir sehen, was am Ende dabei herauskommt. Von Titelvisionen spricht keiner in der Kabine“, machte Rapid-Goalie Niklas Hedl deutlich.
Vielmehr gilt bei Rapid trotz der entstandenen Euphorie die „Von-Spiel-zu-Spiel“-Mentalität. „Wir konzentrieren uns jetzt auf Sonntag. Wir werden Gas geben und natürlich versuchen, das Spiel zu gewinnen. Danach sind es trotzdem noch sieben Runden zu spielen“, sagte Hedl.
Stimmung im Team deutlich verbessert
Das Formhoch der Hütteldorfer hat auch enorme Auswirkungen auf die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. „Nach sechs, sieben Niederlagen im Herbst war es logisch, dass der Schmäh in der Kabine nicht so rennt. Mit den drei, vier Siegen ist jetzt natürlich alles leichter. Man merkt es in der Umkleide: Wir sind gut drauf, geben im Training und in den Spielen Gas“, sagte Hedl.
Trotz des aktuellen Laufs warnte Hedl eindringlich vor der kommenden Aufgabe Sturm Graz: „Von dem, was passiert ist, können wir uns am Sonntag nichts kaufen. Es geht wieder bei null los. Wir wissen, dass Sturm in den letzten beiden Spielen gefährlich war und Chancen hatte. Was vergangen ist, ist vergangen. Was zählt, ist das Spiel am Sonntag.“
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Hoff Thorup: „Wollen allen zeigen, wie gut wir sein können“
Auch für Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup zählt angesichts der engen Konstellation in der Meistergruppe immer nur die nächste Aufgabe: „Jede Woche ist ein wichtiges Spiel. In einer Runde kann sich alles ändern. Man kann vom ersten auf den dritten Platz fallen oder vom dritten auf den ersten Platz klettern. Wir schauen nur darauf, so viele Punkte wie möglich zu sammeln.“
Der Däne hat nach zuletzt drei Siegen aber einen Wandel innerhalb der Mannschaft wahrgenommen. „Der Unterschied ist, dass sich die Mannschaft inzwischen auf die Spiele freut. Wir wollen auf den Platz gehen und allen zeigen, wie gut wir sein können. Am Anfang war mehr Nervosität vor den Spielen. Ich glaube an meine Spieler und was wir die letzten Spiele gezeigt haben, war ein guter Schritt in die richtige Richtung“, zeigte sich Hoff Thorup optimistisch.
Ostersonntag als gutes Omen? Rapid an speziellem Tag gegen Sturm um Platz eins
Bild: GEPA
