Heiko Westermann: „Ich will nicht sagen, dass wir grottenschlecht waren, aber wir waren heute richtig schlecht.“

via Sky Sport Austria
  • Thorsten Fink: „Sie haben in der zweiten Halbzeit eine tolle Moral gezeigt und von daher verdient gewonnen.“
  • Toni Pfeffer: „Es genügt nicht fünfundzwanzig Minuten Fußball zu spielen, auch nicht gegen Mattersburg.“
  • Michael Perlak: „Ich glaube mit dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit das Tor zu bekommen ist psychologisch eine Katastrophe.“

FK Austria Wien verliert gegen SV Mattersburg mit 1:3. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

1:3 (1:0)

Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wir haben in der zweiten Halbzeit zu wenig gemacht. Ich denke, dass wir insgesamt in der ersten Halbzeit viel für das Spiel gemacht haben, gerade für den Spielaufbau und die Offensive. Es ist leider nicht viel dabei rausgekommen außer einem Freistoßtor. Ich denke, dass wir fußballerisch trotzdem die bessere Mannschaft waren, aber am Ende hat die Mannschaft, die die Tore schießt, verdient gewonnen. Das haben wir nicht gemacht. Mattersburg hat gezeigt, dass sie nicht unbedingt ganz unten drinstehen wollen und, dass sie weiter nach oben wollen. Es ist immer gefährlich gegen so eine Mannschaft zu spielen. Sie haben in der zweiten Halbzeit eine tolle Moral gezeigt und daher verdient gewonnen.“

…vor dem Spiel über die Leistung gegen Rijeka: „Es war sicherlich eine Topleistung, ganz klar. Das müssen wir auch einmal sagen, ich kann meine Mannschaft auch einmal loben, aber es gibt heute trotzdem ein ganz anderes Spiel.“

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…über das Spiel und ob die Länderspielpause jetzt guttut: „Wir haben langsam und behäbig gespielt. Trotz alledem hatten wir das Spiel doch irgendwie im Griff. Dann machen wir das 1:0 vor der Pause und dann musst du gegen Mattersburg das 1:0 zumindest ins Ziel bringen. Wir haben uns dann selbst mit zwei Gegentoren aus dem Nichts geschadet. Wir waren überhaupt nicht spritzig, wir waren nicht da. Darüber werden wir auf jeden Fall sprechen müssen, weil es nicht geht, dass wir zuhause gegen Mattersburg so ein Spiel abliefern. Ich will nicht sagen, dass wir grottenschlecht waren, aber wir waren heute richtig schlecht. Wenn man mit einer Niederlage in die Pause geht ist es immer scheiße.“

(Sportdirektor ):

…in der Halbzeitpause über die erste Hälfte: „Wir spielen gegen einen Gegner, der zwar sehr tief steht mit den zwei Viererketten und dem einen Stürmer, aber die trotzdem immer wieder gefährlich waren.“

…in der Halbzeitpause über den auslaufenden Vertrag von Holzhauser und eine mögliche Verlängerung: „Das zieht sich deshalb so lange, weil wir öfters zusammengesessen sind, aber der Wunsch vom Raphael ist natürlich auch irgendwo verständlich für mich. Wir haben ihn ja vor knapp drei Jahren von Stuttgart 2 geholt und er hat immer gesagt, er will dann wieder über uns, Austria Wien, in eine höhere Liga. Das werden wir ihm nicht verwehren können, wenn der Vertrag aus ist. Wir haben uns wirklich weit gestreckt, aber es wird sehr schwierig ihn zu halten.“

(Trainer ):

…über das Spiel: „Auswärts gegen die Austria ist es nie leicht. Wir freuen uns natürlich in erster Linie über die drei sehr wichtigen Punkte für uns. Wir haben es über weite Strecken sehr gut gemacht. Wir haben der Austria aber auch in der einen oder anderen Situation zu viel Raum gegeben. Da ist es auch gleich gefährlich geworden. Wir wussten, dass wir gegen eine spielerisch sehr gute Mannschaft auf einem sehr großen Platz viel laufen müssen. Das haben wir heute gemacht. Wir haben wenig zugelassen und die Dinge, die wir zugelassen haben, gut verteidigt. Somit sind wir auch, denke ich, als verdienter Sieger vom Platz gegangen.“

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…über das Spiel und darüber wie sich ein Sieg anfühlt: „Es ist ein bisschen ein befremdliches Gefühl, aber ich glaube wir können uns daran gewöhnen. Die Austria spielt unglaublich gut im Ballbesitz und wir haben es nicht wirklich gut geschafft das anzupressen. Dann haben wir das abgestellt, uns ein bisschen weiter hinten aufgestellt und haben nur verschoben. Das war zwar sehr intensiv und hat wenig Spaß gemacht, aber es war zum Glück erfolgreich. Ich glaube mit dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit das Tor zu bekommen ist psychologisch eine Katastrophe. Aber wir haben uns dann vorgenommen, dass wir gleich ein Tor machen und schauen was noch geht. Das hat gut funktioniert.“

(Sky Experte):

…darüber wie verdient der Sieg der Mattersburger war: „Absolut verdient. Auch deshalb, weil die Mattersburger schon erste Halbzeit gezeigt haben, dass sie hier absolut mithalten können. Man darf ja nicht vergessen, dass ihnen ein reguläres Tor aberkannt wurde und, dass sie in Wirklichkeit schon in der ersten Hälfte 1:0 führen hätten müssen. Deswegen, glaube ich auch, ist es nach dieser zweiten Hälfte keine Überraschung, dass sie hier als klarer Sieger vom Platz gegangen sind.“

…zu Raphael Holzhauser und einem möglichen Wechsel: „Wenn er das Gesicht, das er meistens international zeigt, auch öfter in der Meisterschaft zeigt, dann ist er auch fähig in einer besseren Liga zu spielen.“

…vor dem Spiel über Dominik Prokop: „Es ist einfach so, dass er jetzt seine Chance bekommt. Spieler, die normalerweise auf der Position spielen, sind seit längerer Zeit verletzt. Ich denke da zum Beispiel an Grünwald. Er hat jetzt die Möglichkeit zu beweisen, dass er in der Lage ist diese Position zu übernehmen.“

(Sky Experte):

…über das Spiel und die Leistung der Austria: „Es genügt nicht fünfundzwanzig Minuten Fußball zu spielen, auch nicht gegen Mattersburg. Das hat man heute ganz klar gesehen. Die Mattersburger haben heute vieles richtiggemacht.“

…über das nicht gegebene reguläre Tor von Maierhofer in der ersten Halbzeit: „Das war schwer falsch, aber der Assistent hat sich, glaube ich, durch den einen Mattersburger, der da noch vorne war, ein bisschen irritieren lassen. Aber im Endeffekt ist es ein Fehler der vom Assistenten begangen wurde. Das sollte nicht passieren.“

…vor dem Spiel über den Auftritt der Austria in der Europa League gegen Rijeka: „Die Austria hat so gespielt wie man es sich vorstellt, mit sehr viel Ballbesitz, war aber auch in Zweikämpfen sehr präsent und mit einer Abwehr, die halt auch hundertprozentig funktioniert hat. Das war natürlich zum Zungenschnalzen.“