Heimlicher Spielmacher: „Biest“ Upamecano übertrumpft sogar Neymar
Dayot Upamecano lieferte gegen Atletico Madrid eine Glanzleistung und verteidigte sein Team ins Halbfinale. Der junge Franzose steht jetzt vor dem größten Spiel seiner Karriere.
Julian Nagelsmann hat seinen Abwehrchef liebevoll „Biest“ getauft, aufgrund seiner unglaublichen körperlichen Stärke und Robustheit. Im Viertelfinale gewann er das Privatduell gegen Diego Costa – den Inbegriff der Körperlichkeit unter Stürmern. Aber Upamecano bietet viel mehr als nur beeindruckende Physis: Er ist Leipzigs Abwehrboss und Initiator. Er orchestriert das Aufbauspiel, gewinnt viele Bälle und gibt den Kollegen Sicherheit.
Upamecano übertrumpft sogar Neymar
Gegen das giftige Atletico erreichte der Franzose eine Zweikampfquote von 82 Prozent und wurde zum „Man of the Match“ gekürt. Seine Qualitäten sind vielfältig: Im Sprint erreicht Upamecano bis zu 35 km/h, nur wenige Spieler sind schneller. In der Champions League führt er sogar in einer Spielmacher-Statistik: Keiner ist mit dem Ball am Fuß öfter nach vorne gedribbelt (113 Mal), auf Platz zwei folgt Neymar.
Dazu hat er in seiner Leipziger Zeit sein Tackling und Raumgefühl deutlich verbessert. Upamecano ist mittlerweile ein Innenverteidiger-Komplettpaket, was Begehrlichkeiten weckt. Spätestens mit dieser Saison ist Upamecano auf den Zetteln vieler Scouts gelandet.
