Heimsieg gegen West Ham: Leverkusen setzt Erfolgslauf fort
Der Triple-Traum lebt dank Xabi Alonsos Zauberhändchen und später Jokertore: Der designierte deutsche Meister Bayer Leverkusen hat das Halbfinale in der Europa League fest im Visier.
Drei Tage vor der geplanten Meisterparty besiegte das Team von Trainer Alonso im Viertelfinal-Hinspiel West Ham United dank Treffer der eingewechselten Jonas Hofmann (83.) und Victor Boniface (90.+1) mit 2:0 (0:0) – und steigerte damit noch einmal die Vorfreude auf das Wochenende, an dem die Werkself vorzeitig die erste Meisterschaft der Klubgeschichte klarmachen kann.
Leverkusen von Beginn an dominant
Nach dem überaus glücklichen Last-Minute-Drama im Achtelfinale gegen Qarabag Agdam begann „die Macht in Europa“ (Lothar Matthäus) gewohnt dominant, Jonathan Tah verteidigte als letzter Mann teilweise bis zu 25 Meter vor dem gegnerischen Tor.
Die „Hammers“ lauerten ohne ihren verletzten Starstürmer Jarod Bowen auf Konter – und hatten durch den schnellen Mohammed Kudus die erste Gelegenheit (10.). Auf der Gegenseite prüften Amine Adli (10.), Alejandro Grimaldo (20.) und vor allem Patrik Schick (30.) sowie Edmond Tapsoba (34.) Keeper Lukasz Fabianski – der Pole reagierte jeweils stark.
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West Ham, das im Achtelfinale den SC Freiburg ausgeschaltet hatte, hielt mit britischer Zweikampfhärte dagegen. Lucas Paqueta hatte Glück: Nach einem überharten Einsteigen gegen Adli sah der Gäste-Spielmacher die Gelbe Karte (21.), nur drei Minuten später stieg er Florian Wirtz auf den Fuß. Schiedsrichter Artur Dias (Portugal) beließ es bei einer letzten Ermahnung.
Es entwickelte sich das erwartet schwere Spiel für den Favoriten, nach der Pause blieben Wirtz und Co. immer wieder an der disziplinierten Gäste-Abwehr hängen. Schick scheiterte erneut am überragenden Fabianski (71.) – erst die eingewechselten Hofmann und Boniface erlösten Leverkusen.
Alle Tore:
1:0 – Hofmann
2:0 – Boniface
(Red.)
Bild: Imago