Heraf über Situation bei Türkgücü: „Die Resignation ist mittlerweile hoch“
Beim deutschen Drittligisten Türkgücü München wird die Lage immer aussichtsloser. Nach der 1:5-Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken gab Trainer Andreas Heraf Einblick in die Gefühlslage.
Seinem Team machte der 54-Jährige nach der deutlichen Pleite aber keine Vorwürfe („Ich kann keinem böse sein“) – zu kompliziert ist die Lage aufgrund der ungewissen Zukunft des Vorjahresaufsteigers, der aufgrund des gestellten Insolvenzantrags und weiterer Verstöße gegen DFB-Auflagen einen Elf-Punkte-Abzug befürchten muss.
„Es ist eine unglaublich unsichere Situation“
Ob die Saison überhaupt beendet werden kann, ist noch nicht klar. Niemand könne sich eigentlich vorstellen, „wie die Gefühlslage bei uns ist“, machte Heraf im „kicker“-Interview deutlich. „Es ist eine unglaublich unsichere Situation“, wenn das Team jeden Tag „in die Zeitungen“ oder in die Sozialen Medien schaue: „Die Resignation ist mittlerweile hoch“, sagte Heraf im „kicker“.
Das Problem für den Drittligisten, der auch ohne Punktabzug in der Abstiegszone festsitzt: Es warten nun zwei schwierige Aufgaben – zunächst „die lange Reise“ nach Dortmund, dann das Heimspiel gegen den unangefochtenen Tabellenführer Magdeburg. „Es wird nicht einfacher“, so Heraf.
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