ARCHIVFOTO Sandro SCHWARZ ist neuer Trainer von Hertha BSC. Sandro SCHWARZ ,Trainer 1.FSV Mainz 05, Einzelbild,angeschnittenes Einzelmotiv,Portraet,Portrait,Portr t,. Fussball 1. Bundesliga,3.Spieltag,Spieltag03,, FC Bayern Muenchen M - 1.FSV Mainz 05 MZ 6-1, am 31.08.2019 in Muenchen A L L I A N Z A R E N A, DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO.  *** ARCHIVE PHOTO Sandro SCHWARZ is new coach of Hertha BSC Sandro SCHWARZ ,coach 1 FSV Mainz 05 , single image,cropped single image,portraet,portrait,portr t, football 1 Bundesliga,3 matchday,Spieltag03,, FC Bayern Muenchen M 1 FSV Mainz 05 MZ 6 1, on 31 08 2019 in Muenchen A L L I A N Z A R E N A, DFL REGULATES PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO

Hertha-Trainer Schwarz begründet Russland-Verbleib

via Sky Sport Austria

Mit emotionalen Worten hat der neue Hertha-Trainer Sandro Schwarz seinen umstrittenen Verbleib bei Dynamo Moskau trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine erklärt. „Jeder kennt meine Haltung zu diesem Angriffskrieg. Was ich sagen kann, die Menschen aus dem Dynamo-Umfeld, dass das gute Menschen sind, die eine klare Haltung haben, wie wir alle zu dem Thema“, sagte Schwarz in einem Mediengespräch des deutschen Fußball-Bundesligisten aus Berlin am Freitag.

Er habe eine „innere Zerrissenheit“ gespürt. Oft hätten russische Spieler bei ihm gesessen und man habe „gemeinsam geweint“. Geblieben sei er nicht aus sportlichen oder ökonomischen Gründen, sondern aus Verantwortungsgefühl für seine Spieler und die Club-Angestellten. Diese hätten die „gleichen Werte“, sagte Schwarz. Hätte es Zweifel an der Haltung im Club-Umfeld gegeben, wäre er sofort nach Deutschland zurückgekehrt. Dennoch habe er Verständnis für kritische Fragen.

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Die „Erwartungshaltung“, nach Deutschland zurückzukehren, habe er gespürt. Der Krieg habe seit Februar auch das Leben in Moskau verändert. „Man hat den Krieg auch in Russland gespürt. Die Ängste. Das haben alle gespürt im Umfeld. Jeder hatte seine eigenen Schicksalsschläge mit Verwandten, mit Freunden in der Ukraine“, sagte Schwarz.

Der 43-Jährige hatte Moskau nach dem verlorenen Pokalfinale am Wochenbeginn verlassen. Zuvor war er von den Dynamo-Fans enthusiastisch gefeiert worden. Bei der Hertha hat Schwarz als Nachfolger von Felix Magath einen Vertrag bis Mitte 2024.

(APA)

Bild: Imago