Herzog: “Ich möchte die Admira unter die Top sechs bringen”

via Sky Sport Austria

Andreas Herzog wird in der kommenden Saison mit dem FC Flyeralarm Admira erstmals in seiner Trainerkarriere eine Klubmannschaft coachen. Im exklusiven Sky Interview mit Moderatorin Constanze Weiss spricht der 52-Jährige unter anderem über seine Rückkehr auf die Trainerbank, seine taktischen Ansätze sowie über seine Ziele mit der Admira.

“Ich habe in den letzten Jahren schon immer engen Kontakt gehabt mit der Admira, weil mein Söhne in der Südstadt spielen. Ernst Baumeister hat mich schon mal gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte Admira-Trainer zu werden. Ich habe gesagt: ‘Ja Ernstl, alles zu seiner Zeit.’ Und jetzt ist es soweit. Ich bin glücklich über die neue Herausforderung und freue mich darauf”, erzählt Herzog.

Der Zeitpunkt für den Wechsel zur Admira war für den ÖFB-Rekordteamspieler auch ausschlaggebend: “Für mich war ein wichtiger Aspekt, dass ich Anfang der Saison genug Vorlaufzeit habe, um mir einen Kader nach meinen Vorstellungen mit Marcel Ketelaer (Anmerkung: neuer Admira-Sportdirektor) zusammenzustellen.”

Der 52-jährige will eine Mannschaft entwickeln, die “Risikobereitschaft” und “Mut nach vorne” zeigt. Außerdem möchte Herzog “Admira-like” Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Kampfmannschaft einbauen. “Fakt ist: In den nächsten Jahren möchte ich die Admira unter die Top sechs bringen”, sagt Herzog, der sein Trainerteam noch zusammenstellen muss, über seine Zielsetzung.

Herzog: “Nur mit solchen Spielern werde ich glücklich”

Der Wiener freut sich besonders auf die tägliche Arbeit mit der Mannschaft, bislang trainierte Herzog nur Nationalmannschaften. “Als Vereinstrainer hast du viel länger Zeit und viel mehr Möglichkeiten. Da hat man noch mehr Einfluss, man kann noch mehr die Spieler entwickeln. Ich bin aber kein Trainer, der die Spieler dauernd motivieren will, sondern ich möchte eigenständige Spieler haben, die den Drang selbst entwickeln. Nur mit solchen Spielern werde ich in Zukunft glücklich werden. Der Rest wird ein bisschen Probleme kriegen”, stellt Herzog klar.

Über den Rollenwechsel vom Sky Experten zurück auf die Trainerbank scherzt Herzog: “Ich hoffe, dass du mich dann öfter nach guten Spielen und guten Resultaten fragen kannst und nicht nach Niederlagen, weil da bin ich oft ein bisschen grantig.”

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Artikelbild: GEPA