INNSBRUCK,AUSTRIA,12.MAY.21 - SOCCER - tipico Bundesliga, championship group, WSG Tirol vs SK Sturm Graz. Image shows Stefan Hierlaender (Sturm). Photo: GEPA pictures/ Patrick Steiner

Hierländer: „Wir sind noch lange nicht am Ziel, wir haben noch viel vor mit Sturm“

via Sky Sport Austria

Sturm Graz hat seine gute Frühform in der Fußball-Bundesliga auch in den Europacup mitgenommen. Der Tabellenzweite steht nach einem 3:1-Auswärtssieg im Play-off-Hinspiel bei NS Mura in Slowenien vor dem Einzug in die Gruppenphase der Europa League.

Die Reaktionen zum Play-off-Hinspiel um den Einzug in die Fußball-Europa-League zwischen NS Mura und Sturm Graz (1:3, via PULS24/APA):

Stefan Hierländer (Sturm-Kapitän): „Die erste Halbzeit war schwierig mit diesem Start. Aber wir haben Charakter gezeigt, das Spiel in die Hand genommen und eigentlich immer im Griff gehabt. Dass wir dann nach dem 3:1 so mit der Energie runtergehen und den Gegner zu Torchancen kommen lassen, das müssen wir uns schon ankreiden. Das war nicht optimal. Es wächst gerade etwas. Es ist schon letzte Saison etwas gewachsen. Wir haben eine sehr homogene Truppe, wo jeder weiß, wo sein Platz in der Mannschaft ist. Auf das gilt es aufzubauen. Wir sind noch lange nicht am Ziel, wir haben noch viel vor mit Sturm. Wir haben eine gute Ausgangssituation, aber es ist noch nicht gegessen. Wir müssen noch gute 90 Minuten spielen. Der Grundstein ist einmal gelegt, aber es ist noch nichts entschieden.“

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Jörg Siebenhandl (Sturm-Torhüter): „Ganz glücklich bin ich nicht. Das 3:1 ist okay, das ist eine gute Ausgangslage. Aber wir haben einfach am Ende zu passiv gespielt, zu viel zugelassen und können froh sein, dass es beim 3:1 geblieben ist. Wenn wir konsequenter gewesen wären, hätten wir vielleicht noch 4:1 gewonnen.“

Christian Ilzer (Sturm-Trainer): „Wir haben uns eine gute Ausgangslage geschaffen in einem sehr, sehr intensiven Spiel. NS Mura hat uns wieder gezeigt, dass es eine extrem starke Mannschaft ist. Sie haben sehr früh geführt – da großen Respekt an meine Mannschaft, wir haben uns dadurch überhaupt nicht verunsichern lassen, haben unser Spiel durchzuziehen probiert. Das ist uns über weite Strecken sehr gut gelungen. Vor allem die ersten 70 Minuten hatten wir das Spiel, denke ich, schon klar im Griff – obwohl es von den Torchancen ausgeglichen war. Die letzten 20 Minuten war es dann ein völlig anderes Spiel, da war NS Mura drückend überlegen. Da haben wir uns in ein paar Dingen nicht mehr so intensiv, nicht mehr so energisch verhalten. Da hat man gesehen, welche Qualität auch unser Gegner hat. Ich bin zufrieden mit dem Auftritt. Die letzten 20 Minuten dürfen wir als Lehre mitnehmen ins Rückspiel. Ich muss meinen Tormann loben, der hat das gute Ergebnis dann wirklich festgehalten in der Schlussphase.“

Jakob Jantscher (Sturm-Torschütze): „Ein schönes Comeback für uns als Mannschaft, für die Fans, für den Verein. Wir werden noch sehr gute 90 Minuten in Graz brauchen, damit wir drüberkommen. Aber ich glaube, dass das Ergebnis sehr, sehr gut ist. Wir haben die letzten 20, 25 Minuten vielleicht ein bisschen zu viel zugelassen, aber trotzdem glaube ich: über 90 Minuten der verdiente Sieger.“

(APA) / Bild: GEPA