FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - SEPTEMBER 16: Philipp Max of Augsburg celebrates with his team-mates after scoring his team's first goal during the Bundesliga match between Eintracht Frankfurt and FC Augsburg at Commerzbank-Arena on September 16, 2017 in Frankfurt am Main, Germany. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Hinteregger und Augsburg bezwingen Eintracht Frankfurt 2:1

via Sky Bundesliga HD

Frankfurt am Main (SID) – Der FC Augsburg hat seinen Eintracht-Fluch besiegt und die Frankfurter endlich mal wieder in die Knie gezwungen. Nach fünf Duellen ohne Erfolg gewann der FCA am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei den Hessen mit 2:1 (1:0) – und hat nun mit sieben Zählern so viele Punkte auf dem Konto wie noch nie zu diesem Zeitpunkt. ÖFB-Verteidiger Martin Hinteregger lieferte über die volle Spielzeit eine stabile Leistung ab. Die drei weiteren Österreicher im Kader der Schwaben kamen nicht zum Einsatz – Michael Gregoritsch saß nur auf der Reservebank, Georg Teigl und Kevin Danso wurden nicht für den Kader berücksichtigt.

Ein herrlicher Freistoß von Philipp Max (20.) belohnte die Augsburger mit dem 1:0 für ihren taktisch cleveren und defensiv disziplinierten Auftritt. Der in der 68. Minute eingewechselte Caiuby (77.) sorgte für die Entscheidung. Luka Jovic (79.) gelang bei seiner Bundesliga-Premiere nur noch das Anschlusstor für die Hessen. Der FCA ist bereits am kommenden Dienstag (20.30 Uhr auf Sky) erneut gefordert, wenn die Schwaben den Vizemeister RB Leipzig empfangen und dann den dritten Sieg in Serie anpeilen.

SGE mit mehr Ballbesitz, Augsburg mit der Führung

Vor 46.500 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena waren die Augsburger zunächst einmal um Sicherheit bemüht. Hinter Alfred Finnbogason, der als einziger Angreifer ab der Mittellinie den Aufbau der Gastgeber störte, versammelten sich eine Vierer- und eine Fünferkette. Und die standen derart dicht beisammen, dass aus dem deutlich größeren Ballbesitz der Eintracht nahezu keine Gefahr resultierte. Mijat Gacinovic (8.) gab zwar einen Fernschuss ab, der für FCA-Schlussmann Marwin Hitz aber keine Herausforderung darstellte.

Im Gegensatz dazu besaßen die wenigen Vorstöße der Augsburger mehr Potenzial, die teilweise fahrige Ausgestaltung verhinderte allerdings eine mögliche frühe Führung. Den Freistoß von Max hätte man dann allerdings nicht besser treten können. Hart, mit viel Effet und äußerst präzise – SGE-Keeper Lukas Hradecky, der zudem offensichtlich vom heranrauschenden Rani Khedira irritiert worden war, besaß keine Abwehrchance.

Frankfurt zu abschlussschwach

Der Treffer passte perfekt in das Konzept der vorbildlich eingestellten Augsburger. Die Frankfurter kamen vor dem Seitenwechsel durch Jetro Willems (41.) noch zum Abschluss, ansonsten fehlte in der Offensive aber Esprit. Immerhin kamen die Gastgeber viel entschlossener aus der Kabine. Doch die Augsburger wirkten entschlossener, hatten ihre Chancen zur Resultatserhöhung. Dafür sorgte Joker Caiuby mit einem Traumtor. Doch Jovic ließ die Eintracht mit seinem Tor noch von einem Punktgewinn träumen, aber die Schluss-Offensive brachte keinen zahlbaren Erfolg.

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Beitragsbild: Gettyimages