GEPA-25031479033 - INNSBRUCK,AUSTRIA,25.MAR.14 - FUSSBALL - tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile, FC Wacker Innsbruck vs FC Admira Wacker Moedling. Bild zeigt die Enttaeuschung von Lukas Hinterseer (Wacker). Foto: GEPA pictures/ Amir Beganovic

Hinterseer: “Aufgeben tut man einen Brief”

via Sky Sport Austria

Der und trennen sich zum Auftakt der 29. Runde mit 0:0 (0:0). Die Stimmen zum Spiel von Sky Sport Austria.

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: “Es spricht jetzt immer weniger für uns. Es braucht ein Wunder. Die 1. Halbzeit hat mir gar nicht gefallen, den Druck verarbeiten die Spieler momentan überhaupt nicht. Die 2. Halbzeit war besser, aber nur kurz vor Schluss haben wir die große Chance vorgefunden und leider nicht gemacht, die musst du machen, wenn du in der Liga bleiben willst. Tut ihm und uns allen weh. Es war die Chance auf den Sieg. Das schmerzt. Wir brauchen jetzt auch langsam Hilfe von den anderen, damit sie nicht zu weit wegziehen. Wir werden nach wie vor alles probieren, haben noch einige Heimspiele.”

…über einige hereinstürmende Fans nach Schlusspfiff: “Natürlich ist es irgendwo verständlich. Sie stehen immer hinter der Mannschaft, sie waren immer dabei. Es ist eine schwierige Situation.”

 

(Sportdirektor ):

…nach dem Spiel: “Leider hat er das Tor nicht gemacht, damit müssen wir leben. Wir hätten damit wahrscheinlich gewonnen. Das gehört dazu zum Fußball, leider. In der 1. Halbzeit war es mehr Kampf und Krampf von beiden Seiten, in der 2. hat man gesehen, dass wir mehr wollten als der Gegner. Fakt ist, dass der Punkt besser für die Admira war. Sieben Runden sind noch zu spielen, wir werden weiter kämpfen solange es rechnerisch noch möglich ist. 21 Punkte gibt es noch – es ist noch möglich. Die Mannschaft lebt. Das Betreuerteam und die Geschäftstelle machen einen guten Job, alle arbeiten daran, dass wir schlussendlich doch noch das Wunder von Innsbruck schaffen. Der Geist von Wacker wird weiter leben, egal was passiert.”

 

(Stürmer ):

…zum Matchball in der 86. Minute (Kopfball): “Gegen Rapid hab ich aus einer ähnlichen Situation ein Tor gemacht, heute mach ich es leider nicht. Ich entschuldige mich bei der Mannschaft und den Fans. Es tut mir leid. Normal mache ich solche Tore. Wir sind auf uns selber angefressen. Dass die Fans reinstürmen und einen beschimpfen, ist das i-Tüpfelchen. Es war nur eine kleine Gruppe und die anderen haben gesehen, dass wir alles gegeben haben. Es hat schon gepasst. Die Enttäuschung wegen der verpassten drei Punkte ist groß. Aufgeben tut man einen Brief. Die Admira hat nur das nötigste gemacht – sie haben es clever gemacht, wollten hinten kompakt stehen und das ist ihnen gut gelungen. Da tuen wir uns dann auch schwer.”

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: “In dem Fall ist das 0:0 ein positives Ergebnis. Die 1. Halbzeit haben wir alles unter Kontrolle gehabt. In der 2. sind wir mehr unter Druck gekommen, wir sind froh über den Punkt. Die Anspannung war auf beiden Seiten groß, es gibt viele junge Spieler auf beiden Seiten. Beim Hinterseer Kopfball haben wir Glück gehabt. Es war ein riesiger Schritt Richtung Klassenerhalt.”

 

():

…nach dem Spiel: “Es war Kampf und Krampf. Wir haben total die Hosen voll gehabt, es hat so ausgeschaut als ob wir die neun Punkte hinten wären. Wir haben es mit Ach und Krach rübergebracht. Es ist noch nicht vorbei, aber wir haben einen guten Polster. Heute war das Glück eher auf unserer Seite. Für Innsbruck  wird es schwer, wir sind ganz gut drauf, aber gefeiert wird noch nicht – das wäre fahrlässig.”

 

(Sky Experte):

…mit seiner Analyse: “Rechnerisch ist es noch möglich, es wird sehr, sehr schwer. In den letzten 20 Minuten hat Innsbruck stark gespielt. Von 100 Mal macht Hinterseer den Kopfball 99 Mal. Das war sinnbildlich für Wacker und sie stehen wieder nur mit einem Punkt da. Es war ein Abstiegskrimi auf niedrigem Niveau. Die Admira hat mich heute spielersich total enttäuscht, die Spieler waren verunsichert.”