Hofmann: „Hätte mich nicht über Rote beschweren dürfen“
Maximilian Hofmann stand gegen den SKN St. Pölten gleich wegen zweier (Rot-)Fouls im Mittelpunkt – am Ende durfte er sogar durchspielen.
Der Rapid-Verteidiger kam in der ersten Halbzeit mit einem Tackling gegen Husein Balic zu spät – der SKN-Flügelstürmer wäre wohl durch gewesen: „Ich war eigentlich felsenfest davon überzeugt, dass ich den Ball vorher noch ‚gespitzelt‘ habe. Ich hätte mich nicht beschweren dürfen, wenn’s der Schiedsrichter auch gibt“, erklärt Hofmann.
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Im zweiten Durchgang unterbindet der Innenverteidiger einen St.-Pölten-Angriff mit einem groben Foul an Daniel Luxbacher. In diesem Fall sieht Hofmann allerdings kein rotwürdiges Vergehen: „War ein klares Foul, eine Gelbe. Aber das ist nie und nimmer eine Notbremse.“
Sky-Experte Alfred Tatar ist da anderer Meinung: „Sein zweites Vergehen ist auch rotwürdig.“ Für Tatar war es generell keine glückliche Leistung des Unparteiischen: „Ich denke, Schiedsrichter Jäger war heute nicht auf der Höhe. […] Er hat einige kapitale Schnitzer gemacht.“ Bei einem ebenfalls rotwürdigen Einsteigen von Manuel Haas gegen Mert Müldür zückte der Referee nur die Gelbe Karte.