Hojlund erklärt seinen CR7-Jubel: „Nicht um ihn zu verhöhnen“
Rasmus Hojlund sorgte beim 1:0-Sieg Dänemarks gegen Portugal für eine bemerkenswerte Szene: Nach seinem entscheidenden Treffer in der 78. Minute feierte er mit Cristiano Ronaldos legendärem „Siuuu“-Jubel. Doch war das eine gezielte Provokation gegen den Superstar? Der 22-Jährige stellte nach dem Spiel klar, dass es genau das nicht war.
Eingewechselt und nur kurze Zeit später im Mittelpunkt: Hojlund verwandelte eine flache Hereingabe von Andreas Skov Olsen eiskalt zum Siegtreffer. Bei seinem Jubel entschied er sich ausgerechnet für die ikonische Geste seines Gegenübers, während Ronaldo selbst die Szene mit ausdruckslosem Blick von der Ferne aus beobachten musste.
Schnell wurde über die Absicht hinter dieser Aktion spekuliert. Wollte der junge Däne den portugiesischen Superstar provozieren? Hojlund trat diesen Gerüchten jedoch umgehend entgegen. „Ich habe es nicht gemacht, um ihn zu verhöhnen“, betonte er gegenüber TV2 und erklärte weiter: „Ich spiele gegen den besten Fußballer der Welt. Ihm auf dem Platz zu begegnen und dann das entscheidende Tor zu schießen – das ist ein Traum.“
Ronaldo als große Inspiration von Hojlund
Schon vor der Partie hatte der United-Stürmer keinen Zweifel daran gelassen, wie viel Ronaldo ihm bedeutet. In einem Interview mit DR Sporten sprach er über seine Bewunderung für den fünfmaligen Weltfußballer: „Ich will nicht übertreiben, aber Ronaldo bedeutet mir alles. Wegen ihm habe ich mich in den Fußball verliebt, wegen ihm bin ich Fan von Manchester United. Vor jedem Training habe ich Liegestütze und Sit-ups gemacht – weil ich so sein wollte wie Cristiano.“
Für Hojlund war sein Tor also weniger ein Statement gegen Ronaldo, sondern vielmehr eine Hommage an sein Idol.
(Red.)/Beitragsbild: Imago
