Horschel/Piercy gewinnen Teambewerb bei Zurich Classic of New Orleans

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Die US-Golfer Billy Horschel und Scott Piercy haben den Teamwettbewerb bei der Zurich Classic of New Orleans (7,2 Mio. Dollar) auf der PGA Tour gewonnen. Die beiden setzten sich 22 Schläge unter dem Platzstandard vor ihren Landsleuten Jason Dufner/Pat Perez (-21) sowie den Südafrikanern Charl Schwartzel/Louis Oosthuizen (-20) durch. Für die Sieger gab es je 1 Mio. Dollar Preisgeld (828.500 Euro).

In der Weltrangliste verbesserte sich der Spanier Jon Rahm auf Platz 3, es führt weiter Dustin Johnson vor US-Landsmann Justin Thomas. Bernd Wiesberger blieb auf Platz 60, Tiger Woods ist 93.

Horschel & Piercy im Interview

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Wiesberger legt Pause ein

Wiesberger hat seit einiger Zeit etwas Probleme mit seinem Spiel rund ums Grün und verpasste zuletzt in China den Cut. Durch den Rückfall in der Weltrangliste kann der am Jahresbeginn noch auf Platz 39 gelegene Österreicher nun erstmals seit längerem nicht an der “Players-Championship”, dem mit 10,5 Mio. Dollar dotierten Flagship-Event der PGA kommende Woche in Ponte Vedra Beach in Florida, teilnehmen. Um drei turnierfreie Wochen zu vermeiden, bemüht sich der Burgenländer gerade um einen Ersatzstart auf der European Tour. Im Visier sind die Sizilien Open ab 10. Mai in Agrigent.

Ob Wiesberger vom 7. bis 10. Juni am Shot Clock Masters in Atzenbrugg teilnimmt, hängt auch von einer Qualifikation für die danach folgenden US Open, dem zweiten Major des Jahres, ab. Dafür sind die Top 60 Voraussetzung. Sicherstellen kann der Oberwarter das bei den beiden unmittelbar vor Atzenbrugg stattfindenden 7-Mio-Euro-Events der europäischen Rolex-Series, der BMW PGA Championship in Virginia Water (Wentworth) sowie den Italian Open.

“Bernd weiß, dass er über die Ergebnisse in der Rangliste vorne bleibt und dass sich die Qualifikation für die Turniere ergibt, wenn er gut spielt. Dann kann man früher planen. Sonst eben erst später”, erklärte Wiesbergers Bruder Niki die aktuelle Situation. “Bernd kennt die diese Situation aber gut von früher. Es gibt als keinen Grund, sonderlich nervös zu sein.”

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