BVB schlägt Ilzers Hoffenheim – HSV gewinnt spektakuläres Nordderby
Borussia Dortmund ist fünf Tage nach dem Out im DFB-Pokal in der deutschen Bundesliga auf die Siegerstraße zurückgekehrt.
Ohne zu glänzen behielten ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer und Co. am Sonntag zum Abschluss der 13. Runde beim von Christian Ilzer gecoachten Fünften 1899 Hoffenheim mit 2:0 die Oberhand. Werder Bremen erlitt trotz einer 1:0-Pausenführung und zweier Assists von ÖFB-Akteur Romano Schmid eine 2:3-Niederlage bei Aufsteiger Hamburger SV.
Tore von Julian Brandt (43.) und Nico Schlotterbeck (60.) sorgten vor 81.365 Zuschauern dafür, dass die von Niko Kovac gecoachten Dortmunder auch im zehnten Liga-Heimspiel am Stück ungeschlagen blieben. Der zuletzt bei der Cup-Niederlage gegen Leverkusen geschonte Sabitzer war diesmal wieder von Beginn an dabei. Für die in dieser Saison überraschend erfolgreichen Gäste war es die erste Auswärtsniederlage. Die gegenüber dem jüngsten 3:0 gegen Augsburg unveränderte Ilzer-Truppe verpasste damit den Sprung auf einen Champions-League-Rang. Dortmund bleibt mit 28 Punkten Dritter hinter dem überlegenen Spitzenreiter FC Bayern (37) und Leipzig (29), die beide am Samstag Kantersiege eingefahren hatten.
Schmid mit zwei Vorlagen für Bremen
Bremen kassierte im Kampf um einen Platz in der oberen Tabellenhälfte einen Rückschlag, die Niederlage beim HSV setzte es im 109. Ligaduell der beiden Traditionsteams. Kapitän Marco Friedl und Schmid spielten durch, Marco Grüll wurde im Finish ausgetauscht. Vor dem 1:0 (45.+1) erkämpfte sich Schmid vom Ex-Salzburger Nicolas Capaldo den Ball und spielte schnell auf Jens Stage, der von knapp außerhalb des Strafraums ins rechte Eck traf. Vor dem 2:2 (78.) legte der ÖFB-Teamspieler im Sechzehner quer auf Justin Njinmah, der die Vorlage verwertete.
Für den HSV avancierte bei seinem Comeback wenige Sekunden nach seiner Einwechslung Yussuf Poulsen (84.) zum Matchwinner, nachdem zuvor Albert Sambi Lokonga (63.) und Luka Vuskovic (75.) getroffen hatten. Die Hamburger konnten damit im Gegensatz zum bisher letzten Aufeinandertreffen im Oberhaus jubeln – am 24. Februar 2018 hatte Werder dank eines späten Tors 1:0 gewonnen. In der Tabelle rückte der auf Rang 13 liegende HSV bis auf einen Zähler an den Elften Bremen heran.
(APA)
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