HSV Köln Struber

HSV stürzt Köln & Struber mit Sieg von Tabellenspitze

Der HSV hat den 1. FC Köln mit Trainer Gerhard Struber im Zweitliga-Topspiel Deutschlands von der Tabellenspitze gestürzt und seine Ansprüche auf einen direkten Aufstiegsplatz untermauert.

Das Team von Trainer Merlin Polzin setzte sich zum Rückrundenauftakt am Samstagabend 1:0 (0:0) durch und schob sich vorerst an den Rheinländern vorbei auf Rang eins. Der Karlsruher SC würde sich am Sonntag mit einem Erfolg beim 1. FC Nürnberg einen Punkt vor diesem Duo an die Spitze setzen. Struber ließ Dejan Ljubicic durchspielen, Florian Kainz kam in der 58. Minute und vergab fünf Minuten später eine gute Chance.

Breitenreiter feiert erfolgreiches Comeback mit Hannover

Ransford-Yeboah Königsdörffer traf in einer lange zähen Partie für den HSV zur Führung (78.). Nach einem Foul von Max Finkgräfe an Marco Richter hielt Kölns Torwart Manuel Schwäbe zunächst den fälligen Foulelfmeter, doch Königsdörffer verwandelten den Nachschuss dann selbst. Sollte der Karlsruher SC am Sonntag nicht gewinnen, wäre der HSV erstmals seit September 2023 Spitzenreiter. Köln, kassierte die erste Pflichtspielniederlage seit dem Oktober.

Kainz verpasst Führungstor gegen HSV

94-mal, zuletzt in der Saison 2017/18, hat es das Aufeinandertreffen in der obersten deutschen Spielklasse gegeben – und sowohl der HSV als auch der FC hatten sich für das Topspiel vorgenommen, direkt ein Signal im engen Aufstiegsrennen zu setzen. Spielerisch überzeugten aber weder die Hausherren noch die Gäste vollends.

Köln gibt Entwarnung bei Ljubicic

Nach einer intensiven Abtastphase mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld übernahm der HSV mehr und mehr die Kontrolle. Aus zwei glänzenden Freistoßsituationen machten Jean-Luc Dompé und Adam Karabec (11., 38.) zu wenig. Zur ersten echten Parade wurde Schwäbe im Kölner Tor dann erst nach einem Schlenzer von Dompé (45.) gezwungen. Noch weniger kam von den Gästen, die sich im zweiten Durchgang aber häufiger in der Hälfte der Hausherren zeigten und nach einer weiteren Hamburg-Chance von Karabec (60.) durch Florian Kainz (63.) selbst erstmals so richtig Gefahr verströmten. Doch der HSV traf.

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(SID/Red./APA)

Beitragsbild: Imago.