Hütters Frankfurter fordern Tabellenführer Freiburg
Vor der dreiwöchigen Länderspielpause wartet auf Eintracht Frankfurt und Trainer Adi Hütter in der deutschen Bundesliga eine schwierige Aufgabe.
Denn mit dem SC Freiburg ist am Samstag (15:30 Uhr/live bei Sky – streame mit Sky X!) der Tabellenführer nach drei Runden zu Gast, die Breisgauer mit ÖFB-Legionär Philipp Lienhart wollen die Momentaufnahme an der Ligaspitze unbedingt verlängern. Das gilt auch für den ebenfalls noch makellosen BVB auswärts beim VfB Stuttgart (18:30 Uhr).
Die Frankfurter wollen „unbedingt mit einem Erfolgserlebnis“ in die spielfreie Zeit gehen, wie Hütter betonte. Vier Punkte aus drei Spielen holte die Eintracht, in der Vorwoche gelang mit einem 3:1 in Mainz der erste Ligasieg. Die Mainzer hatten zuvor mit 5:0 beim HSV gesiegt, nun reisen die Freiburger mit dem Rückenwind eines 5:0-Triumphes gegen Mönchengladbach nach Frankfurt. „Ein gutes Omen für uns“, sagte Hütter und grinste.
Wiedersehen für Atubolu
Besonders wird das Duell für Eintracht-Tormann Noah Atubolu, der im Sommer nach langem Hin und Her von Freiburg an den Main gewechselt war. „Man spürt jede Sekunde, dass er sehr happy ist, bei der Eintracht zu sein“, erzählte Hütter. Bei seinem neuen Schlussmann hat sich der Vorarlberger natürlich über die Truppe von Coach Julian Schuster erkundigt. „Vor ein paar Wochen saß er dort noch in der Kabine. Den einen oder anderen Tipp habe ich von ihm erhalten“, sagte Hütter.
Schuster blickt dem Wiedersehen mit Atubolu positiv entgegen. „Atu ist ein Freiburger Junge. Sein Weg ist total positiv. Ich freue mich darauf, ihn nach dem Spiel in den Arm zu nehmen“, sagte er über den 24-Jährigen. Den perfekten Saisonstart wollte Schuster nicht überbewerten. „Heute beim Training hat ein Fan gesagt: ‚Mit neun Punkten steigt man ab.‘ Das fand ich smart“, sagte Schuster am Donnerstag. Viermal stand der SC im deutschen Oberhaus bereits an der Tabellenspitze, noch nie gelang mit dieser Ausgangsposition ein Sieg.
BVB will makellos bleiben
Als zweitem Team der Liga gelangen Borussia Dortmund in den ersten drei Spielen drei Siege. Mit Champions-League-Teilnehmer Stuttgart wartet nun ein Härtetest. „Es sind immer hitzige Spiele, aber hitzige Spiele machen Spaß. Da kommen Emotionen auf“, sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß. Vom Umstand, dass die Schwaben erst drei Punkte gesammelt haben, lässt sich BVB-Coach Niko Kovac nicht blenden. „Sie hatten keine einfachen Gegner“, sagte er mit Blick auf die Spiele gegen Bayern (1:5), Köln (4:1) und Hoffenheim (1:2). Ob die beiden ÖFB-Legionäre Marcel Sabitzer und Carney Chukwuemeka bei den Dortmundern von Beginn an spielen werden, ist offen. Zuletzt kam das Duo beim 3:0 gegen Paderborn von der Bank.
