MILAN, ITALY - JANUARY 29: Lautaro Martinez of Inter  during the Italian Coppa Italia  match between Internazionale v Fiorentina at the San Siro on January 29, 2020 in Milan Italy (Photo by Mattia Ozbot/Soccrates/Getty Images)

Hype um Lautaro Martinez: Rasante Entwicklung eines Sturmjuwels

via Sky Sport Austria

Vor zwei Jahren verließ Lautaro Martinez als Top-Talent seine Heimat und schloss sich Inter Mailand an. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steht der torgefährliche Angreifer mittlerweile auf den Wunschzetteln aller Top-Klubs in Europa. Sky Sport beleuchtet den aktuellen Hype um den Youngster.

Die aktuelle Torquote von Lautaro Martinez liest sich im Rückblick wie ein Märchen: 17 Tore und vier Vorlagen stehen auf dem Konto des Inter-Stürmers. Im Sommer 2018 wagte der damals 20-Jährige den Schritt nach Europa. Martinez tat sich zunächst schwer, beim dreimaligen Champions-League-Sieger Fuß zu fassen und wurde nur müde belächelt.

Lukaku und Martinez harmonieren perfekt

Auch, weil aufgeben für den temperamentvollen Argentinier nicht infrage kommt, ist Martinez heute eines der größten Sturmtalente Europas. Seine außergewöhnlichen Qualitäten stellt der Youngster regelmäßig in der Champions League unter Beweis: Mit fünf Treffern, vier davon hintereinander, zeigt Martinez auf größtmöglicher Bühne, wie wichtig er schon jetzt für das Offensivspiel Inters ist.

Der 18-fache italienische Meister spielte auch aufgrund der Treffer Martinez’ lange Zeit um den Scudetto mit, musste sich in den vergangenen Spielen allerdings aus dem Meisterrennen verabschieden. Dennoch: In dieser Saison ist der Stern des jungen Argentiniers so richtig aufgegangen. Martinez gilt als lauf- und spielstarker Stürmer, der sich mit dem körperlich robusten Romelu Lukaku im Zentrum perfekt ergänzt.

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Statistisch beste Saison des Argentiniers

Mit seinem Tempo und seiner Präzision im Abschluss ist Martinez in jungen Jahren bereits an einem Drittel aller Inter-Tore beteiligt. Dazu hat sich der Offensiv-Star auch im Torabschluss weiterentwickelt: Seine Chancenverwertung stieg von 25 auf starke 42 Prozent, für einen Treffer benötigt er nun 152 Minuten.

In manchen Situationen möchte Martinez noch zu sehr mit dem Kopf durch die Wand und versucht es auf eigene Faust: 122 Torschüsse sind die drittmeisten in Italien hinter Top-Torjäger Ciro Immobile (124) und Superstar Cristiano Ronaldo (174). Beim Blick auf die Werte des Nationalspielers und sein enormes Potenzial ist ein wenig jugendlicher Eigensinn sicher zu verschmerzen.

Auf dem Weg zum nächsten 100-Millionen-Transfer?

Was viele Inter-Fans schnell vergessen: Lautaro Martinez kostete bereits bei seinem Wechsel nach Italien viel Geld. 25 Millionen Euro mussten die Nerazzurri an Racing Club überweisen. Doch heute ist der treffsichere Angreifer das Vierfache wert. Allein in den letzten sechs Monaten hat er seinen Marktwert verdoppelt. Bei einem Wechsel im Sommer würden mindestens 80 Millionen Euro über den Tisch gehen, Tendenz steigend.

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Das scheint die Top-Klubs allerdings nicht davor abzuhalten, den Stürmer ins Visier zu nehmen. Der FC Barcelona hat Martinez zum Transferziel Nummer eins erkoren und plant aktuell einen Mega-Deal. Medienberichten zufolge bereiten die Katalanen ein Angebot in schwindelerregender Höhe vor.

Mega-Tausch für Wunschkandidat Martinez?

Nach Angaben der spanischen Zeitung Sport strebt Barca ein Tauschgeschäft mit Antoine Griezmann an. Und das italienische Portal calciomercato.com berichtet, dass die Katalanen sogar bereit seien, gleich fünf (!) Profis im Tausch für Martinez anzubieten – inklusive der Barca-Profis Nelson Semedo und Arturo Vidal, der bereits im Januar bei den Norditalienern anheuern wollte. Außerdem gelten angeblich auch Arthur, Jean-Clair Todibo (bis Sommer an Schalke 04 ausgeliehen) und Carles Alena (bis Sommer an Betis Sevilla ausgeliehen) als mögliche Tauschware für Wunschkandidat Martinez.

Seine Zukunft ist aktuell unklar, eines ist bei Lautaro Martinez aber gewiss: Sein Weg ist noch lange nicht zu Ende, sondern fängt gerade erst an. Fans des europäischen Fußballs sollten diesen Namen auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, denn mit ihm könnten schon bald die Trikots eines noch größeren Klubs als Inter beflockt werden.

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Bil: Getty Images