"Ich kämpfe jeden Tag": Raguz arbeitet nach langer Leidenszeit hart fürs Comeback

„Ich kämpfe jeden Tag“: Raguz arbeitet nach langer Leidenszeit hart fürs Comeback

Marko Raguz hat bei Austria Wien eine lange Leidenszeit hinter sich. Seit seinem Wechsel vom LASK zu den Veilchen im Sommer 2022 war der Angreifer dauerverletzt und hat noch kein Spiel für die Austria absolviert. Der 25-Jährige ist nach langwierigen Adduktorenproblemen wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und arbeitet seit einigen Wochen am lang ersehnten Comeback.

Im Interview mit dem Austria-Vereinskanal „Viola TV“ hat Raguz Einblicke zu seinen gesundheitlichen Fortschritten gegeben.

„Ich komme seit Anfang Jänner jeden Tag ins Stadion und schaue, dass ich mich integriere und einfach den Kontakt mit den Jungs pflegen kann. Mein Training habe ich dann in der Kraftkammer oder am Platz. Es ist ein gutes Zeichen, dass ich mit Fußballschuhen auf den Platz gehen kann. Das stimmt mich positiv, dass bald in Richtung ernsthafterem Training gehen kann“, beschreibt Raguz seinen momentanen Trainingsalltag.

Obwohl er bislang nur leichtes Training mit Torabschlüssen, Passübungen oder Slalomläufen absolvieren kann, sind genau diese Einheiten für Raguz „große Schritte, wenn man bedenkt, dass ich lange Zeit nicht laufen konnte.“

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Raguz: „Es ist eigentlich immer schlimmer geworden“

Die Leidenszeit begann für den Mittelstürmer 2022 mit einem Kreuzbandriss noch als LASK-Profi. „In der Reha hat noch alles gepasst, danach hat es mit den Adduktorenproblemen angefangen. Ich habe dann auch noch unter Schmerzen und mit Schmerzmitteln gespielt, bis es irgendwann nicht mehr gegangen ist. Dann sind leider sehr viele Versuche mit verschiedenen Sport-Rehas gekommen, die mich nicht dorthin gebracht haben, wo ich hinwollte. Im Gegenteil, es ist eigentlich immer schlimmer geworden“, schilderte Raguz seine Leidenszeit.

Neben seiner körperlichen Gesundheit war die Zeit für Raguz nach zahlreichen Rückschlägen auch mental enorm herausfordernd. „Die Zeit war für mich als Mensch sehr interessant. Ich habe mir nie erwartet, dass das einmal so ausarten kann. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mir jeden Tag super geht. Es ist natürlich nicht lustig. Ich kämpfe jeden Tag und gebe jeden Tag mein Bestes. Am Ende wird sich das auszahlen“, sagte Raguz.

Ein genaues Datum für ein mögliches Comeback wollte der Angreifer nach den vielen Rückschlägen verständlicherweise nicht nennen. „Das haben wir schon ein paar Mal gehabt, dass wir Ziele für ein Comeback hatten. Die Sommervorbereitung ist für mich jetzt das große Ziel, dass ich dort bei der Mannschaft bin und bei einhundert Prozent bin. Das ist realistisch und darauf arbeite ich jeden Tag hin“, erklärte Raguz.

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Der gebürtiger Grieskirchener war 2022 für 1,3 Millionen Euro vom LASK zu Austria Wien gewechselt, wartet aber noch immer auf sein Debüt für die Veilchen. Für den LASK stand Raguz in 100 Pflichtspielen auf dem Platz und erzielte dabei 26 Treffer (zwölf Assists).

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Bild: GEPA