„Parallelen zu 2013“: Poms traut Austria Wien den großen Wurf zu

Für GAK-Trainer Rene Poms gehört Austria Wien nicht erst seit dem Derbysieg gegen den SK Rapid zu den ganz heißen Meisterkandidaten.

„Am Saisonbeginn gab es eine Umfrage in einer Zeitung. Ich bin gefragt worden, wer Meister wird und ich habe gesagt: die Wiener Austria. Bei dem aktuellen Lauf möchte man sagen, dass die Austria das Double holt. Ich möchte meinem Freund Stephan Helm (Austria-Trainer, Anm. d. Red) aber keinen zu großen Druck umhängen“, sagte Poms in der neuen Folge von DAB | Der Audiobeweis.

Poms: „Austria ist 2013 in einen Lauf gekommen“

Der Verlauf der aktuellen Austria-Saison mit einem holprigen Start und einer immer besser performenden Mannschaft weckt bei Poms Erinnerungen an die Saison von vor zwölf Jahren.

„Wenn man sich zurückerinnert, wie die Austria in der Saison 2012/2013 Meister geworden ist, gibt es für mich schon Parallelen. Damals hat lange auch keiner damit gerechnet und sie sind dann in einen Lauf gekommen. Man hat es nach außen immer weggehalten, aber im Hintergrund ist man immer enger zusammengewachsen und hat so richtig im Flow performt“, blickt Poms zurück.

„Auch damals hat Salzburg ein bisschen geschwächelt, die waren damals noch nicht ganz so weit. Sie waren noch auf einer Vorstufe. In dieser Saison schwächelt Sturm gerade ein bisschen und auch Salzburg hat aktuell sowieso nicht diese Konstanz und diese dominante Phase. Wenn die Austria das Level halten kann, ist sie auf dem besten Weg, das heuer wirklich zu schaffen“, sagte Poms.

Austria seit Ende September ungeschlagen

Austria Wien ist in der ADMIRAL Bundesliga seit zehn Spielen ungeschlagen, neun davon konnten die Veilchen gewinnen. Die letzte Ligapleite gab es für die Truppe von Trainer Helm Ende September beim 0:2 in Salzburg.

In der Tabelle zogen die Wiener durch den Derbysieg und der 0:3-Niederlage von Sturm Graz beim WAC nach Punkten mit dem amtierenden Meister und Tabellenführer gleich.

Jetzt reinhören DAB | Der Audiobeweis #248 mit Rene Poms

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Bild: GEPA