Jesús de Miguel

„Immer einer von uns“: Teneriffa nimmt Abschied von de Miguel

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Unter tiefer Trauer hat der spanische Zweitligist CD Teneriffa am Samstag Abschied vom verstorbenen Fußballprofi Jesús de Miguel genommen.

Im Heliodoro-Rodríguez-López-Stadion in Santa Cruz würdigte Kapitän Enric Gallego das Andenken an seinen ehemaligen Teamkollegen. Dessen menschliche Qualitäten lobte er in den höchsten Tönen.

Herzstillstand nach Foul: Teneriffa gibt Tod von de Miguel bekannt

„Demi, du wirst immer einer von uns bleiben. Es fällt uns allen schwer zu glauben, dass du nicht mehr unter uns bist. Dass wir dich nie wieder in die Umkleidekabine kommen sehen, nie wieder gemeinsam trainieren oder ein Spiel vorbereiten werden und deine Stimme nie wieder hören werden“, bedauerte er unter Tränen.

„Von dir in der Vergangenheitsform zu sprechen, ist zutiefst ungerecht. (…) Du warst einfühlsam, zurückhaltend, ungekünstelt, nahbar. Dein Teamgeist, deine Bescheidenheit, deine Güte und vor allem deine Lebensfreude sind Dinge, an die wir uns unser ganzes Leben lang erinnern werden“, versprach er.

Verein sichert de Miguels Tochter Unterstützung zu

Rayco Garcia, Mehrheitsgesellschafter des Vereins, kündigte an, dass er de Miguels Tochter „bis zu ihrem 18. Lebensjahr“ finanziell unterstützen werde. Man wolle sicherzustellen, dass es ihr „an nichts mangelt“. Eine von einem ehemaligen Teamkollegen von de Miguel ins Leben gerufene Online-Spendenaktion hat bereits mehr als 120.000 Euro zur Unterstützung seiner Familie gesammelt.

„Unermesslicher Schmerz“: Owono trauert nach Tod von de Miguel

De Miguel war am Montag mit dem Torhüter des Klubs aus Andorra, Jesús Owono, zusammengestoßen und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht worden. Am nächsten Morgen starb er nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Am Donnerstag war er in seiner Heimatgemeinde Navahermosa, nahe Madrid, beerdigt worden.

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